Schreckensmomente erlebten 148 Passagiere auf einem Kreuzfahrtschiff vor der Küste von Marmaris im Südwesten der Türkei, als sich das Schiff plötzlich mit Wasser zu füllen begann und in weniger als einer Stunde sank.
Die Big Boss Diamond, ein bei Urlaubern beliebtes Kreuzfahrtschiff mit Piratenmotiv, befand sich auf einem Tagesausflug in der Nähe von Paradise Island und Aquarium Bay, als sich der schwere Vorfall ereignete.
Ersten Berichten zufolge gerieten Dutzende Passagiere in Panik und sprangen ins Meer, um sich zu retten, während sich auch etwa 20 Kinder an Bord befanden. In den sozialen Medien kursierende Videos halten die dramatischen Momente fest, in denen das Schiff gefährlich kippt, bevor es völlig sinkt.
Sofort wurde eine große Rettungsaktion gestartet, an der Rettungsdienste und private Schiffe in der Gegend beteiligt waren. Die türkischen Behörden gaben bekannt, dass alle Passagiere sicher evakuiert und ohne Verluste oder schwere Verletzungen an Land gebracht wurden.
In einer Erklärung der Regierung von Mugla hieß es, dass „am Tatort eingetroffene Teams die Evakuierung der Bürger mit Hilfe von nahegelegenen Schiffen koordinierten“ und dass bei den Geretteten keine gesundheitlichen Probleme festgestellt worden seien.
Die Ursache des Untergangs wird noch untersucht. Allerdings behaupten einige Passagiere, dass dem Brand ein Brand im Schiffsmotor vorausgegangen sei, der angeblich dazu geführt habe, dass Wasser eingedrungen sei und das Schiff gesunken sei.
Eine gerettete britische Touristin beschrieb ihr erschütterndes Erlebnis mit den bezeichnenden Worten:
„Ich bin froh, dass ich da rausgekommen bin und am Leben bin.“
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