Im Saal des Gemeinderats von Tuzi wurde an diesem Samstag, dem 30. Mai, offiziell die Vereinigung dreier politischer Einheiten Albaniens zu einer einzigen Einheit, dem Albanischen Forum, bekannt gegeben, eine Bewegung, die als Beginn eines neuen politischen Kapitels für die Albaner in Montenegro dargestellt wurde.
Bei dieser Präsentation waren der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Nik Gjeloshaj sowie seine politischen Verbündeten anwesend, die das neue politische Projekt und die Ziele dieser Union vorstellten.
Die Vertreter des Albanischen Forums bezeichneten dies als historische Vereinbarung und betonten, dass sie diese politische Union künftigen Generationen schuldig seien.
Ihnen zufolge hat die bisherige Zusammenarbeit in Form der Koalition hervorragend funktioniert und zu einer Stärkung der albanischen Vertretung sowohl in der Regierung Montenegros als auch auf der Management- und Entscheidungsebene geführt.
„Für alle albanischen Bürger in Montenegro hat diese Union eine besondere Bedeutung. Wir haben bisher in verschiedenen Koalitionen sehr erfolgreich zusammengearbeitet. Durch diese Zusammenarbeit haben wir einige der historischsten Ergebnisse erzielt, die die Albaner in Montenegro erzielt haben.“
Wir haben jedoch die Notwendigkeit erkannt, noch einen Schritt weiter zu gehen und eine einzige politische Einheit aufzubauen, nicht nur für heute, sondern auch für zukünftige Generationen als Garantie für die Einheit Albaniens. Dies ist die einzige albanische politische Einheit in Montenegro, die Albaner in allen Gebieten vertritt, in denen sie leben, da wir in mehreren Gemeinden präsent sind und die erste politische Adresse der Albaner sind.
„Unsere politische Verantwortung und der Wille der Führung bestand darin, für die Zukunft eine starke albanische politische Einheit zu schaffen, damit die Albaner in Montenegro noch besser vertreten sind“, sagte Gjeloshaj.
Auf die Frage, ob sich auch die albanische Politik vereinen sollte, antwortete er:
„Absolut. Wir als Albaner, wo auch immer wir sind, kommen uns oft in den Sinn, dass wir nicht einzigartig und nicht einig sind. Leider hat sich dies im Laufe der Jahre oft wiederholt. Aber wir haben beschlossen, das Gegenteil zu beweisen.“
Wir haben in Tuz begonnen und übermitteln allen Albanern eine Botschaft: Kein Prozess kann alleine bewältigt werden. Ohne Einheit, Einheit und eine gemeinsame Strategie ist es viel schwieriger, die Ziele zu erreichen.
Dies gilt auch für Albanien, insbesondere heute im Prozess der europäischen Integration. Je einzigartiger wir sind, desto stärker wird unsere Vertretung und desto schneller laufen die Prozesse im Zusammenhang mit der europäischen Zukunft der Albaner ab, wo immer sie leben.
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