Trump: Wir stehen kurz vor einem Deal. Wenn wir nicht bekommen, was wir wollen, wird es anders ausgehen

Trump: Wir stehen kurz vor einem Deal. Wenn wir nicht bekommen, was wir wollen, wird es anders ausgehen


Der amerikanische Präsident Donald Trump sagte, der Iran habe Garantien gegeben, dass er keine Atomwaffen entwickeln werde, und erklärte, dass Washington sich einer sehr guten Einigung zur Beendigung des dreimonatigen Krieges mit Teheran nähere.

„Wir stehen kurz vor einem sehr guten Geschäft. Wenn wir nicht das bekommen, was wir wollen, machen wir es anders zu Ende.““, sagte Trump.

Trumps Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund von Berichten, dass US-Beamte Teheran einen härteren Friedensvorschlag geschickt hätten.

Unterdessen warf ein hochrangiger Berater des Obersten Führers des Iran dem Führer des Weißen Hauses zum dritten Mal Verrat an der Diplomatie vor und stellte in den Verhandlungen, wie er es nannte, überzogene Anforderungen.

Der laufende Austausch zwischen den Parteien verdeutlicht die Schwierigkeiten der US-Regierung bei dem Versuch, einen Konflikt zu beenden, der die globalen Energiemärkte und die Weltwirtschaft erschüttert hat, und verdeutlicht auch die anhaltende Ablehnung der Forderungen Washingtons durch Iran. Das Atomprogramm bleibt eines der Haupthindernisse auf dem Weg zu einem Friedensabkommen. Washington hat zusammen mit seinem Verbündeten Israel umfangreiche Restriktionen angestrebt, um den Iran am Bau einer Atomwaffe zu hindern.

Amerikanische und iranische Unterhändler haben in den letzten Wochen mehrere Vorschläge ausgetauscht. Die New York Times und die Website Axios berichteten am 30. Mai, dass Trump Teheran ein neues Rahmenwerk mit „härteren“ Bedingungen zurückgegeben habe.

Neben der Frage des Atomprogramms bleibt die Wiedereröffnung der strategischen Straße von Hormus, die seit Wochen vom Iran nahezu gesperrt wurde, der andere Hauptstreitpunkt.

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