Öffentlicher Zahlungsverkehr und Datenaustausch/ Banken, ANA und das Wirtschaftsministerium mit einem neuen Plan für digitale Dienste

Öffentlicher Zahlungsverkehr und Datenaustausch/ Banken, ANA und das Wirtschaftsministerium mit einem neuen Plan für digitale Dienste


Dank eines Plans, der auf einen stärkeren Datenaustausch zwischen Banken und staatlichen Institutionen abzielt, müssen Bürger bei der Inanspruchnahme von Bank- und öffentlichen Dienstleistungen mit weniger Verfahren und Dokumenten konfrontiert werden.

Dies war eines der Hauptthemen des Workshops „Digitalisierung, öffentliche Dienstleistungen und Geschäftsbanken“, der vom albanischen Bankenverband organisiert wurde und an dem die Ministerin für Wirtschaft und Innovation, Delina Ibrahimaj, der Generaldirektor von AKSHI, Igli Tafa, sowie Vertreter des Bankensektors teilnahmen.

Ibrahimaj stellte das Ziel vor, ein einheitliches Interaktionsmodell zu schaffen, bei dem Banken über einen zentralen Mechanismus auf staatliche Daten zugreifen können, ohne dass mit jeder Institution separate Vereinbarungen geschlossen werden müssen. Ihrer Meinung nach würde dies die Bereitstellung von Dienstleistungen beschleunigen und den Verwaltungsaufwand für die Bürger verringern.

Ein weiteres diskutiertes Thema war der schrittweise Übergang zum „Einmal“-Modell, nach dem Bürger nicht dasselbe Dokument bei verschiedenen Institutionen einreichen müssen.

In diesem Zusammenhang wurde die Möglichkeit diskutiert, dass Banken mit Zustimmung des Kunden und im Einklang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen Zugriff auf elektronische Dokumente erhalten, die von staatlichen Institutionen erstellt wurden, und diese automatisch aus den entsprechenden Registern beziehen.

Für die Bürger werden diese Entwicklungen zu schnelleren, einfacheren Verfahren und weniger Dokumentation führen, sowohl bei der Inanspruchnahme öffentlicher Dienstleistungen als auch bei der Inanspruchnahme von Bankdienstleistungen.

Der Generalsekretär des albanischen Bankenverbandes, Spiro Brumbulli, sagte, dass Banken bereits die Bezahlung einer erheblichen Anzahl öffentlicher Dienstleistungen anbieten und an deren weiterem Ausbau arbeiten, mit dem Ziel, den Bürgern ein einfacheres und effizienteres Erlebnis zu bieten.

Andererseits betonte der Direktor von AKSHI, Igli Tafa, die Bedeutung der Ausweitung des E-Albania-Modells auch auf Bankprozesse und die Schaffung integrierter Ströme, die die Bewegung von Bürgern zwischen verschiedenen Institutionen und Systemen vermeiden.

Die Vertreter des Bankensektors betonten, dass sie die gleiche Vision für die digitale Transformation von Dienstleistungen teilen und dass die Banken in die dafür notwendige Infrastruktur und Technologien investiert haben und auch weiterhin investieren werden. Ihrer Meinung nach bleibt es wichtig, manuelle Verfahren zu reduzieren, die Interaktion mit staatlichen Registern zu verbessern und die Bürger besser über die über digitale Kanäle angebotenen Dienstleistungen zu informieren.

Im Rahmen des Workshops wurde auch die Ausweitung des Einsatzes elektronischer Zahlungen für öffentliche Dienstleistungen, einschließlich Instant Payments, sowie der breitere Einsatz elektronischer Zahlungsinstrumente in der öffentlichen Verwaltung diskutiert. Die Teilnehmer einigten sich darauf, die Arbeit auf technischer Ebene fortzusetzen, um Fragen im Zusammenhang mit Transaktionskosten und der Bereitstellung dieser Dienste anzugehen.

Um diese Initiativen voranzutreiben, wird der albanische Bankenverband in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Innovation, ANA und anderen beteiligten Institutionen eine spezielle Arbeitsgruppe einrichten, mit dem Ziel, konkrete Vorschläge und Fristen für deren Umsetzung zu erarbeiten.

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