Der sozialistische Abgeordnete Pirro Vengu wurde diesen Donnerstag in das Studio von QUO VADIS auf Vizion Plus eingeladen.
Vengu bezeichnete den Protest gegen die Investition in Zvërnec als eine anständige Reaktion der Bürger und ein Zeichen demokratischer Normalität für Albanien, betonte jedoch, dass nicht alle dabei vermittelten Botschaften akzeptabel seien.
Der Abgeordnete fügte hinzu, dass die Bewohner des Zvërnec-Gebietes an der wirtschaftlichen Entwicklung des Gebiets, in dem sie leben, interessiert seien, trotz der Probleme, mit denen sie im Laufe der Jahre mit Eigentumsfragen konfrontiert waren.
Allerdings äußerte er Bedenken hinsichtlich einiger Slogans und Botschaften, die seiner Meinung nach während des Protests auftauchten.
Auszüge aus dem Gespräch:
Pirro Vengu: Es ist ein würdiger Protest. Nicht jede im Rahmen des Protests vermittelte Botschaft ist würdig. Sehr gute Nachrichten, dass diese Drähte und Zäune gefallen sind. Gut, dass es Verhaftungen gab. Die Bewohner des Gebiets wünschen sich Entwicklung, sollen aber durch das Gesetz unantastbar sein. Warum sage ich, dass die Bewohner der Gegend Entwicklung wollen? Denn das ist die Realität. Sie sind schon lange dort und kennen sich in einer solchen Gegend aus. Wir sprechen hier nicht nur von einem Resort. Wenn man die Bewohner der Gegend fragt, sind sie der Klagen um die Grundstücke definitiv überdrüssig, stimmen aber darin überein, dass sie es entwickeln sollten. Der Protest ist sehr würdig, eine Normalität für unser Land. Wir haben solche Proteste in entwickelten Ländern gesehen, hier ist, was hier passiert. Andererseits möchte ich betonen, dass nicht jede Nachricht hörenswert ist. Mir sind einige importierte Slogans aufgefallen. Ich bin selbst Vater von drei Kindern. Wir leben in einer Zeit, in der die digitale Welt dies gebracht hat. Algorithmen sind Teil des Protests. Wir haben dort gute Fachkräfte, wir haben Besonnenheit, sie sind das Produkt der Gesellschaft, als wir das Land regierten. Dieser würdige Protest hat europäische Elemente, aber auch Botschaften, die sorgfältig betrachtet werden sollten. Am häufigsten kommt es zu Missverständnissen.
Boracay: Was sind diese Informationen, denn die Bürger forderten Transparenz?
Pirro Vengu: Natürlich wollen sie Transparenz, aber Information reicht nie aus. Wichtig ist die Rückkehr zum Dialog und zur Moderation.
/vizionplus.tv
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