Es werden neue Einzelheiten zum Verschwinden des 34-jährigen Eglant Koçi bekannt.
Den Quellen zufolge ist bekannt, dass der von der Polizei gesuchte mutmaßliche Täter seines Verschwindens, Armand Shakaj, eine Schubkarre benutzte, um routinemäßigen Polizeikontrollen zu entgehen und sein Fahrzeug, in dem sich angeblich die Leiche des 34-Jährigen befand, in den Stadtteil Iba in Tirana zu transportieren.
Diese Bewegungen wurden angeblich am 6. Juni von Shakaj durchgeführt. Unter Berufung auf die Aufnahmen der Überwachungskameras vermuten die Ermittler, dass Koçs Leiche etwa anderthalb Tage im Fahrzeug aufbewahrt wurde, da sein letzter Kontakt mit seiner Familie offenbar am 4. Juni stattgefunden hat.
Die Polizei hat den Besitzer des Wagens identifiziert und zum Verhör begleitet. Letzterer gab an, dass er das Fahrzeug zu einer Tankstelle im Iba-Gebiet transportiert habe, nachdem Shakaj ihm mitgeteilt hatte, dass das Auto eine Panne hatte.
Unterdessen wurden bei Kontrollen in dem Büro, in dem Koçi mutmaßlich festgehalten wird, Überreste von Schießpulver gefunden. Es wird erwartet, dass die Untersuchungsgruppe die Ergebnisse des Gutachtens erhält, um die Umstände und die Dynamik des Ereignisses zu ermitteln.
Quellen weisen außerdem darauf hin, dass Armand Shakaj in den letzten Tagen angeblich sechs Mobiltelefonnummern geändert hat, um einer Entdeckung durch die Behörden zu entgehen.
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