Im Marubi National Museum of Photography findet die Ausstellung „Gjon Mili: Retrospektive“ statt, ein wichtiges kulturelles Ereignis, das zum ersten Mal eine Originalauswahl von Fotografien und Archivmaterialien des albanisch-amerikanischen Fotografen Gjon Mili nach Albanien bringt.
Die Ausstellung präsentierte Werke, die Milis außergewöhnlichen Beitrag zur Transformation der modernen Fotografie belegen.
Gjon Mili wurde 1904 in Korça geboren und ging in jungen Jahren in die USA. Er baute eine außergewöhnliche Karriere an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst auf. Mili gelang es, Bilder zu schaffen, die die Realität nicht einfach nur festhielten, sondern sie auf völlig neue Weise interpretierten.
„Dies ist die beste Ausstellung, die jemals John Mill gewidmet wurde, und ich freue mich sehr, dass sie im Marubi Museum präsentiert wird. Ich habe seine Arbeit vor etwa 50 Jahren kennengelernt und seitdem verstanden, welche Bedeutung er in der Geschichte der Fotografie und im kulturellen Leben von Städten wie New York und Paris hatte. Als ich 1999 das Archiv des LIFE-Magazins übernahm, entdeckte ich einen großen Teil seiner Kreativität. Anschließend arbeitete ich für die Förderung von Gjon Milis Werken in Museen, Galerien und wichtigen künstlerischen Institutionen und organisierte sie Ausstellungen und Veröffentlichung von Katalogen, die seinem Werk gewidmet sind“, sagte Howard Greenberg, Kurator der Ausstellung.
Einen besonderen Platz in der Ausstellung nehmen die ikonischen Fotografien ein, die 1949 mit Pablo Picasso aufgenommen wurden. Die Retrospektive brachte auch Bilder von Tänzern, Musikern und bekannten Persönlichkeiten der amerikanischen Kultur.
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