Laut den neuesten Daten des Instituts für Statistik (INSTAT) folgte der Tourismus in Albanien auch im April dem positiven Trend. Die Zahl der in den touristischen Einrichtungen des Landes untergebrachten Besucher stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,7 %.
Das Wachstum wurde sowohl von einheimischen Besuchern als auch von ausländischen Touristen beeinflusst. Laut INSTAT stieg die Zahl der inländischen Besucher um 12,9 %, während die nicht inländischen Besucher, also Touristen aus dem Ausland, einen deutlicheren Anstieg von 22,6 % verzeichneten.
Auch die Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben verzeichneten einen Anstieg und stiegen im Vergleich zum April letzten Jahres um 5,6 %. In diesem Indikator stiegen die Übernachtungen einheimischer Besucher um 3,9 %, während die Übernachtungen ausländischer Touristen um 6,3 % zunahmen, was auf einen längeren Aufenthalt der Besucher im Land hinweist. In Bezug auf die geografische Verteilung war die Zentralregion im Monat April mit rund 130.000 Menschen die meistbesuchte Region. Dahinter folgt die nördliche Region, während die südliche Region die geringste Besucherzahl aufwies. Ein weiteres wichtiges Element ist, dass der Fokus der Reisenden mehr auf Gebiete außerhalb der Küste gerichtet ist, was ein wachsendes Interesse an städtischen und natürlichen Zielen außerhalb der Strandlinie zeigt.
Was die Herkunft ausländischer Touristen betrifft, so kommt die Mehrheit der Besucher aus Italien, was etwa 23 % der Gesamtzahl ausmacht. Das Kosovo liegt mit 13 % dahinter, während das Vereinigte Königreich 8 % der Besucher ausmacht. Auch Deutschland und Frankreich haben mit 8 % bzw. 6 % ein erhebliches Gewicht, während 42 % der Touristen aus anderen Ländern der Welt kommen.
Unterdessen erreichte die Auslastung der Hotelzimmer im April 22,4 % und blieb damit auf dem gleichen Niveau wie im April 2025. Die Daten zeigen, dass sich Albanien nicht nur in der Sommersaison, sondern auch in den Nebensaisonmonaten weiterhin als Touristenziel konsolidiert, wobei das Interesse internationaler Touristen zunimmt.
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