Der Nationale Sicherheitsrat der Türkei begrüßte am Donnerstag die zwischen Iran und den Vereinigten Staaten erzielte Vereinbarung und betonte die Bedeutung des Schutzes des diplomatischen Prozesses.
Der Rat tagte in Ankara unter dem Vorsitz von Präsident Recep Tayyip Erdogan, heißt es in einer auf der türkischen Sozialplattform NSosyal veröffentlichten Erklärung der türkischen Kommunikationsdirektion.
In der Erklärung heißt es, der Rat habe seine Zufriedenheit mit der Einigung zum Ausdruck gebracht und betont, dass Anstrengungen unternommen werden sollten, um eine Behinderung des Prozesses zu verhindern.
Er fügte hinzu, dass die Türkei weiterhin aktiv zu Initiativen beitragen werde, die auf dauerhaften Frieden und Stabilität in der Region abzielen.
Der Rat erörterte auch die Entwicklungen in Gaza, dem besetzten Westjordanland, Ost-Quds und im Libanon und sagte, dass Israels „aggressives Vorgehen“, darunter Verstöße gegen den Waffenstillstand in Gaza, „Siedlerterrorismus“ im Westjordanland, Angriffe auf den Status von Ost-Quds und der Al-Aqsa-Moschee sowie Handlungen, die die Souveränität und territoriale Integrität des Libanon bedrohen, die Bemühungen um Frieden und Stabilität in der Region untergraben.
Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, prinzipiell gegen die anhaltende Missachtung humanitärer Werte und des Völkerrechts durch Israel Stellung zu beziehen.
In Bezug auf Zypern erklärte der Rat, dass die Türkei als Garantiemacht sowohl die Fähigkeit als auch die Entschlossenheit habe, alle notwendigen Maßnahmen nach internationalem Recht zu ergreifen, um die Sicherheit, den Frieden und das Wohlergehen der türkischen Zyprioten zu schützen.
Er fügte hinzu, dass keine „vollendeten Tatsachen“ zugelassen würden, die den Rechten und Interessen der Türkischen Republik Nordzypern schaden oder die Stabilität im östlichen Mittelmeerraum untergraben könnten.
Der Rat überprüfte außerdem die jüngsten Entwicklungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine und forderte die Verantwortlichen für die Eskalation des Konflikts und seine Ausbreitung auf das Schwarze Meer und die umliegenden Regionen auf, Schritte in Richtung eines gerechten und dauerhaften Friedens zu unternehmen.
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