Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einer neuen 40-tägigen Geheimdienstoperation zugestimmt, die den Druck auf Russland erhöhen soll, sich an den Verhandlungstisch für ein Friedensabkommen zu setzen. Er gab die Entscheidung in einem Social-Media-Beitrag nach einem Treffen mit dem Chef des Sicherheitsdienstes der Ukraine bekannt, ohne weitere Einzelheiten zu der Operation zu nennen.
Laut Selenskyj stellen Drohnenangriffe auf russische Militärinfrastruktur sowie Öl- und Gasanlagen „weitreichende Sanktionen“ gegen Moskau dar. Unterdessen hat der Kreml erklärt, dass die US-Abgesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit anderen Angelegenheiten beschäftigt seien, es wird jedoch erwartet, dass die Kontakte zur Ukraine nach ihrem Abschluss wieder aufgenommen werden.
Bericht von Generalmajor Yevhenii Khmara über unseren langfristigen Sanktionsplan, mittelfristige Sanktionen und die Ergebnisse des Sicherheitsdienstes der Ukraine – insbesondere des Spezialeinsatzzentrums „Alpha“ – an der Front.
Ich habe einer 40-tägigen Einflussnahme für den Dienst zugestimmt … pic.twitter.com/Ue6O21i6xH
— Volodymyr Zelenskyy / Volodymyr Zelensky (@ZelenskyyUa) 25. Juni 2026
Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, jeglicher Verhandlungsprozess bleibe offen, während Moskau den USA weiterhin vorwirft, frühere Vereinbarungen nicht einzuhalten, die angeblich zwischen Wladimir Putin und Donald Trump auf dem Gipfel in Anchorage getroffen wurden.
Laut russischen Quellen gibt es einen als „Ankergeist“ bekannten Ansatz, der den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus einigen Gebieten des Donbass im Austausch für das Einfrieren der Frontlinie vorsieht. Allerdings hat Kiew bekräftigt, dass es keine Gebietsabgabe akzeptieren werde.
Unterdessen haben die Spannungen auch auf der Krim zugenommen, wo die in Moskau ansässigen Behörden nach wiederholten ukrainischen Drohnenangriffen schwerwiegende Probleme mit der Stromversorgung in Sewastopol melden. Die Bewohner wurden aufgefordert, ihren Energieverbrauch zu reduzieren, um Netzüberlastungen zu vermeiden.
Die Ukraine hat in den letzten Monaten ihre Angriffe auf die Halbinsel verstärkt, während die Lage auf der Krim seit der Annexion durch Russland im Jahr 2014 weiterhin angespannt bleibt, ein Schritt, der von einem Großteil der internationalen Gemeinschaft abgelehnt wird.
/vizionplus.tv
Join The Discussion