Migen Qiraxhi von „Civic Attitude“ äußerte Bedenken hinsichtlich des Mangels an Sporträumen und kulturellen Einrichtungen für junge Menschen und betonte, dass sich dieser Mangel direkt auf ihre Bildung und Orientierung auswirke.
Eingeladen zur Sendung QUO VADIS auf Vizion Plus erklärte Qiraxhi, dass die Präsenz von Drogen in Schulen nach wie vor ein ernstes Problem sei, während sich seiner Meinung nach die organisierte Kriminalität zu einem falschen Modell für junge Menschen entwickle.
Er erklärte, dass die Familie eine wichtige Rolle bei der Erziehung der Kinder spiele, fügte jedoch hinzu, dass die Verantwortung nicht allein bei den Eltern liegen könne. Laut Qiraxhiu muss die Gesellschaft Institutionen und Strukturen aufbauen, die Bildung und Alternativen für Kinder und Jugendliche bieten.
„In Tirana gibt es nicht einmal Sportplätze. In ganz Albanien gibt es nur 50 Museen. Das Gesetz? Dort gibt es die Polizei. Drogen sind in den Schulen sehr präsent. Sie haben keine Ahnung, wie schrecklich das ist. Das organisierte Verbrechen ist zum Vorbild geworden. Ein Schläger läuft in teuren Klamotten durch die Straßen. Was kann eine Familie hier tun? Die Familie hat Gewicht, aber als Elternteil, der sich für verantwortlich hält, werde ich nicht darauf warten, dass andere Familien unterrichtet werden.“
Dann bauen wir in der Gesellschaft Institutionen und Strukturen auf, die jungen Menschen und Kindern Bildung bieten. Sobald Sie an der Universität erfahren, dass die Tasche original sein muss, werden Sie sie kaufen, weil Sie nichts zu tun haben.“ sagte der Mieter in QUO VADIS.
/vizionplus.tv
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