Bürger und Unternehmen halten rund 1,8 Billionen Ersparnisse bei Banken, während die zehn größten Einleger etwa 7,5 % der gesamten Einlagen im albanischen Bankensystem besitzen.
Laut dem Aufsichtsbericht der Bank von Albanien erreichte der Gesamtwert der Einlagen Ende 2025 1,8 Billionen ALL, was einem Anstieg von 9,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Einlagen von Bürgern und Unternehmen stellen nach wie vor die Hauptfinanzierungsquelle für Banken dar, wobei über 80 % der Finanzierungsquellen des Bankensystems aus Kundenersparnissen stammen.
Im vergangenen Jahr nahm auch der Anteil der Einlagen in Landeswährung zu und erreichte 49 % des Gesamtbetrags. Mittlerweile bevorzugen die Bürger Festgelder, insbesondere langfristige, was die Tendenz zeigt, Ersparnisse bei Banken längerfristig zu behalten.
Was die Einlagenkonzentration betrifft, zeigen die Daten, dass die zehn größten Einleger etwa 7,5 % der gesamten Einlagen halten, ein höherer Wert als vor einem Jahr.
Andererseits halten Privatpersonen mit rund 78 % der gesamten Einlagen weiterhin den Großteil der Ersparnisse. Das stärkste Wachstum wurde im privaten Sektor und bei Privatpersonen verzeichnet, während die Einlagen des öffentlichen Sektors moderater wuchsen.
Auch das Verhältnis zwischen Krediten und Einlagen ist weiter gewachsen. Ende 2025 erreichte dieser Indikator 51,5 %, gegenüber 49,6 % vor einem Jahr, was darauf hindeutet, dass die Banken einen größeren Teil der gesammelten Ersparnisse zur Finanzierung der Wirtschaft verwenden und gleichzeitig ein stabiles Liquiditätsniveau aufrechterhalten.
In Landeswährung bleibt das Kredit-Einlagen-Verhältnis höher als in Fremdwährung, was zeigt, dass die Kreditvergabe in Lek weiterhin stärker durch Ersparnisse in derselben Währung unterstützt wird.
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