Seit 47 Tagen protestieren Bürger vor dem Büro des Premierministers gegen das Zvrnec-Projekt und die Regierung.
Der sozialistische Abgeordnete Ermal Paca, eingeladen zur Sendung „Quo Vadis“ auf Vizion Plus, sagte, der Protest diene dazu, zu zeigen, dass die Demokratie im Land funktioniere.
Ihm zufolge seien die Anliegen der Bürger berechtigt, doch die Forderung nach dem Rücktritt von Premierminister Edi Rama sei nicht länger ein Anliegen der Bürger, sondern ein Ziel politischer Parteien.
„Der Protest hat uns bewusst gemacht, wie funktionsfähig die Demokratie in diesem Land ist. Auf der positiven Seite ist diese gefestigte Demokratie. Die Anliegen der Bürger sind nicht nur diejenigen auf dem Platz, sie sind auch unsere. Wo wir gespalten sind, ist der Rücktritt von Rama, denn das ist kein Problem mehr, es ist ein Projekt politischer Parteien, die sagen: „Geht weg, lasst uns an die Macht kommen.“ Es ist sehr gut, dass dieser Protest zu einer politischen Bewegung wird. Wir sind ein demokratisches Land. Dieser Protest hat seine Mission erfüllt, er ist schon seit Tagen vorbei. Wir die gleichen Anliegen mit den Bürgern teilen“. tha Ermal Paca in QUO VADIS.
/vizionplus.tv
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