FBI-Agenten sind in Havanna, um eine Schießerei zu untersuchen, die sich Ende Februar zwischen der kubanischen Küstenwache und einem in Florida registrierten Schnellboot ereignete.
Die Nachricht wurde von einem Beamten der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Havanna bestätigt, der unter der Bedingung der Anonymität mit der Agentur Agence France-Presse sprach. Ihm zufolge sei das FBI-Team am Dienstag im Rahmen einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls in Kuba eingetroffen.
Der Botschaftssprecher machte keine weiteren Angaben zur Anwesenheit der Agenten auf der Insel, zu einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen den USA und der kubanischen Regierung weiterhin angespannt sind.
Nach Angaben der kubanischen Behörden näherte sich am 25. Februar ein Schiff der Küstenwache einem Boot zur Überprüfung, doch die Menschen an Bord eröffneten daraufhin das Feuer.
Die Behörden in Kuba bezeichneten den Vorfall als einen Versuch einer „Infiltration mit terroristischen Zwecken“ durch eine bewaffnete Gruppe.
Bei der Kollision kamen vier Menschen im Boot noch auf der Stelle ums Leben, ein fünfter erlag wenige Tage später seinen Verletzungen. Fünf weitere Personen wurden verhaftet und wegen Terrorismus angeklagt, weil sie angeblich mit dem Ziel, die Regierung zu destabilisieren, bewaffnetes kubanisches Territorium betreten hatten.
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