Spanien wird den Familien der Opfer des schweren Eisenbahnunglücks von letzter Woche 20 Millionen Euro Entschädigung gewähren. Bei der Kollision zweier Züge kamen 45 Menschen ums Leben und mehr als 150 wurden verletzt.
Die Nachricht wurde vom Verkehrsminister Óscar Puente bekannt gegeben.
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Nach Angaben der Behörden sollen die Familien der Opfer innerhalb eines Zeitraums von maximal drei Monaten jeweils 216.000 Euro erhalten.
„Wir wissen, dass normale Verfahren und gesetzliche Fristen nicht immer der lebenswichtigen Dringlichkeit einer solchen Tragödie gerecht werden“, sagte Minister Puente.
Die Entschädigung für Verletzte beträgt je nach Schadensfall zwischen 2.400 und 84.000 Euro. Unterdessen steht der Verkehrsminister nach diesem Unfall und mehreren anderen Vorfällen, die sich in derselben Woche ereigneten, darunter dem Tod eines Fahrers in Katalonien und zwei weiteren Unfällen ohne Verletzte, unter starkem öffentlichen Druck.
Die größte Oppositionspartei, die Volkspartei, hat Puente zum Rücktritt aufgefordert. Auf die Frage nach seiner politischen Zukunft antwortete der Minister, dass er ein gutes Gewissen habe, seine Arbeit so gut wie möglich mache und bemühe, die Bürger mit völliger Transparenz zu informieren.
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