Alaudin Malaj: Politiker üben keinen Druck auf Richter aus, sie locken sie und machen sie zu Kollaborateuren

Alaudin Malaj: Politiker üben keinen Druck auf Richter aus, sie locken sie und machen sie zu Kollaborateuren


Der ehemalige Präsident des Berufungsgerichts, Alaudin Malaj, der zu „Quo Vadis“ auf Vizion Plus eingeladen wurde, moderiert von Pranvera Borakajt, machte starke Aussagen zur Funktionsweise des Justizsystems.

Malaj äußerte Bedenken hinsichtlich der Integrität des Gerichtsverfahrens und sprach davon, dass Richter Entscheidungen mit gefälschten Dokumenten unterzeichnen würden, sowie über den Einfluss der Politik auf das System.

Seiner Meinung nach erfolgt der Druck auf Richter nicht durch direkte Drohungen, sondern durch Verführung und deren Mitwirkung als Kollaborateure, während die Entstehung von Strafverfahren problematisch bleibe.

Alaudin Malaj: Richter, die Entscheidungen mit gefälschten Papieren unterzeichnen. Politiker üben keinen Druck auf Richter aus, sie locken sie, sie machen sie zu Kollaborateuren. Bisher hat noch kein Politiker einen Richter bedroht. Das größte Problem hierbei ist die Genese des Strafverfahrens. Mit einem Polizisten und einem Staatsanwalt können Sie töten, wen Sie wollen. Edi Rama ist genau hier. Mit einem Staatsanwalt und einem Polizisten können Sie niemanden mehr töten, den Sie wollen. Das muss ein Ende haben. Das ist für die Öffentlichkeit, nicht für die Politiker./’vizionplus.tv

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