Veröffentlicht am 3. März 2026
Mit Ai generiertes Bild
New Brunswick, Kanada (28. Februar 2026) – Da die Kreuzfahrttourismusbranche weltweit weiter wächst, fordert das Aquila Centre for Cruise Excellence einen gezielteren Ansatz bei Landausflügen. Ziel ist es, ein ausgewogenes, nachhaltiges Modell zu schaffen, das das Wirtschaftswachstum fördert und gleichzeitig die Verantwortung für die Umwelt in den Vordergrund stellt und echte, dauerhafte Vorteile für die lokalen Gemeinschaften schafft.
Verlagerung des Fokus auf nachhaltige Landerlebnisse
In einem kürzlich für Mitglieder des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) veranstalteten Webinar untersuchte Aquila, wie Kreuzfahrtdestinationen über ihre passive Beteiligung am Kreuzfahrttourismus hinausgehen können. Stattdessen sollten sie eine aktive Rolle bei der Gestaltung und dem Angebot nachhaltiger Landausflüge übernehmen, die messbare Auswirkungen haben. In der Diskussion wurden die Fortschritte gewürdigt, die Kreuzfahrtschiffe im Hinblick auf die Verbesserung ihrer Umweltleistung und verantwortungsvolles Wachstum erzielt haben. Es wurde jedoch auch hervorgehoben, dass Landausflüge die nächste Herausforderung beim Erreichen von Nachhaltigkeitszielen darstellen.
„Die Absicht, Kreuzfahrten zu unternehmen, ist so hoch wie nie zuvor und Schiffe werden hinsichtlich ihrer Umweltleistung immer fortschrittlicher. Jetzt verlagert sich der Schwerpunkt auf das Erlebnis an Land“, sagte Ambra Attus, Direktorin für Wirkung, Wachstum und Entwicklung bei Aquila. „Das Reisezielerlebnis bildet die Grundlage der Reise des Gastes. Wenn wir wollen, dass der Kreuzfahrttourismus eine nachhaltige positive Wirkung hat, muss Nachhaltigkeit in jedem Aspekt des Onshore-Angebots verankert sein.“
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Die wachsende Nachfrage nach nachhaltigem Reisen
Der Kreuzfahrttourismus hat sich als äußerst widerstandsfähig erwiesen und erfährt zunehmendes Interesse von Kreuzfahrt-Neulingen. Die Branche sieht sich jedoch auch einem wachsenden Druck hinsichtlich Umweltschutz, Kulturerhaltung und gerechter wirtschaftlicher Verteilung ausgesetzt. Laut Aquila ist die entscheidende Frage nicht, ob die Kreuzfahrttourismusbranche weiter wachsen wird, sondern wie dieses Wachstum nachhaltig gesteuert werden kann.
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Aquila hat in Übereinstimmung mit den GSTC-Standards praktische Tools entwickelt, um Reiseziele, Reiseveranstalter und Attraktionen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsprinzipien in ihren Betrieben zu unterstützen. Diese Tools sollen eine fundierte Entscheidungsfindung unterstützen, die Partnerauswahl verbessern und die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Landausflügen bewerten. Aquila betont, dass Nachhaltigkeit nicht einfach als Compliance-Anforderung betrachtet werden sollte, sondern als Chance, ansprechende, wirtschaftlich tragfähige Erlebnisse zu schaffen, von denen sowohl Gäste als auch die lokale Gemeinschaft profitieren.
Erfüllung der Nachfrage nach immersiven High-End-Landerlebnissen
Kreuzfahrtgäste von heute sind zunehmend auf der Suche nach einzigartigen, hochwertigen und immersiven Erlebnissen an Land. Dieser Wandel in den Erwartungen der Gäste stellt eine wertvolle Gelegenheit für Reiseziele und Reiseveranstalter dar, ihr Angebot zu erweitern, die Ausgaben pro Besucher zu erhöhen und größere wirtschaftliche Auswirkungen auf die lokalen Gemeinden zu erzielen.
Aquilas Nachhaltigkeitsrahmen betont die Bedeutung der Beteiligung der Gemeinschaft. Landerlebnisse, die mit lokalem Input und Eigenverantwortung entwickelt werden, führen tendenziell zu einer stärkeren wirtschaftlichen Bindung, authentischeren kulturellen Erlebnissen und einem verbesserten Umweltschutz. Während des GSTC-Webinars präsentierte Aquila Beispiele dafür, wie traditionelle Ausflüge, wie zum Beispiel Riff-Schnorcheltouren, neu konzipiert werden können, um schädliche Praktiken zu eliminieren, die Umweltschutzbemühungen zu verstärken und den lokalen Gemeinschaften mehr Vorteile zu bieten und gleichzeitig den Kreuzfahrtgästen dennoch ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten.
Nachhaltigkeit in Aktion: Herausforderungen meistern
Obwohl Nachhaltigkeit weithin verstanden wird, kann die Umsetzung im großen Maßstab eine Herausforderung sein. „Aktion bleibt die größte Hürde“, bemerkte Attus. „Um voranzukommen, sind Klarheit, Vertrauen und Abstimmung zwischen allen Beteiligten erforderlich. Exzellenz bei nachhaltigen Reisezielerlebnissen ist erreichbar, wenn Reiseziele in der Lage sind, die Führung zu übernehmen.“
Da Kreuzfahrtschiffe sich ehrgeizige Umweltziele setzen, wie zum Beispiel Netto-Null-Emissionen, wird das Onshore-Erlebnis zu einem integralen Bestandteil der umfassenderen Nachhaltigkeitsbemühungen der Branche. Aquila ist davon überzeugt, dass die Zukunft nachhaltiger Landausflüge auf einem zielgerichteten Design, messbaren Ergebnissen und einer engeren Zusammenarbeit zwischen Kreuzfahrtunternehmen und Reisezielen basieren wird.
Der Weg nach vorne: Ein Aufruf zum Handeln
„Alles beginnt mit einer Wahl“, sagte Attus. „Eine Entscheidung, besser zu handeln, besser zu gestalten, bessere Erlebnisse zu schaffen. Und diese Entscheidung beginnt bei jedem von uns.“

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