Der ehemalige Chefdemokrat Lulzim Basha äußerte sich in einem Interview zu „2984“ des Komikers Albano Bogdo auf Vizion Plus zur politischen Lage im Land, aber auch zur Lage in der PD.
Auf die Aussage von Sali Berisha vor einiger Zeit angesprochen, dass Lulzim Basha die größte Enttäuschung gewesen sei, sagte dieser, dass es der ehemalige Premierminister sei, der die PD und die Zukunft der Albaner als Geisel genommen habe.
Er sagte, wenn Berisha nicht so egoistisch gewesen wäre, wäre diese Regierung heute nicht mehr an der Macht.
Auszüge aus dem Gespräch:
Albano Bogdo: In einem Interview vor einiger Zeit erklärte Berisha, dass Sie die Person sind, die ihn am meisten enttäuscht hat. Haben Sie etwas dazu?
Lulzim Basha: Die größte Enttäuschung der Demokraten sind sie selbst. Heute wäre Albanien anders, DP wäre anders, Albanien wäre anders, wenn er nicht mit Zynismus, mit Egoismus den größten Egoismus gezeigt hätte, den ein Politiker in diesen 34 Jahren gezeigt hat. Ohne seinen Egoismus wäre diese Regierung nicht an der Macht und die Albaner streben nach 34 Jahren bei der Demokratischen Partei nicht nach einem besseren Leben, sondern auch nach einer neuen politischen Kultur. Er ist seit 1968 in der Politik tätig. 56 Jahre in der Politik.
Albano Bogdo: Hast du jetzt daran gedacht?
Lulzim Basha: Nicht, dass ich das gedacht hätte. Aber dieser Egoismus begann im Jahr 2021. Auch ich habe Herrn Berisha mit Respekt behandelt. Es ist die Tradition albanischer Familien, dass wir ältere Menschen mit Respekt behandeln. Aber es kommt der Moment, in dem das Interesse der Albaner Vorrang haben muss, das öffentliche Interesse, das politische Interesse, wenn man so will, der Demokraten, der Opposition, Vorrang vor persönlichen Interessen haben muss. Und hier hat Berisha leider nicht nur sein Interesse über das Interesse der Demokraten und die Interessen der Albaner gestellt, sondern ist auch zum Hauptblockierer der politischen Rotation, der Hauptstadt von Edi Rama, geworden.
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