„Zusammenarbeit, Hoffnung und Erfolg“: Majlinda Bregs Abschiedsbotschaft für den Balkan

„Zusammenarbeit, Hoffnung und Erfolg“: Majlinda Bregs Abschiedsbotschaft für den Balkan


Die Generalsekretärin des Regionalen Kooperationsrates (RCC), Majlinda Bregu, beendete mit dem Ende ihrer beiden Mandate eine wichtige Ära und hinterließ ein Erbe, das den Geist der Zusammenarbeit und die Bemühungen um die europäische Integration des Westbalkans widerspiegelt.

Eine Vision für den Balkan: Vom Konflikt zur Zusammenarbeit

Im Jahr 2019 startete Bregu diese Reise mit einem klaren Ziel: die Länder des Westbalkans näher zusammenzubringen und enger mit Europa zu verbinden. Es war eine Reise, die sie als energiegeladener und herausfordernder beschreibt, als sie es sich hätte vorstellen können. Von der Pandemie bis zur Skepsis gegenüber der EU-Erweiterung arbeitete sie daran, Worten in konkrete Taten umzusetzen.

„Konkrete Erfolge anzustreben und die Hoffnung auf die EU-Integration aufrechtzuerhalten, auch wenn das Wort ‚Erweiterung‘ im Schatten stand, gehörte zu den größten Herausforderungen“, sagte Bregu.

Erfolge, die die Region geprägt haben

In einem stolzen Rückblick listete Bregu einige der wichtigsten Erfolge während ihrer Amtszeit auf:
• Abschaffung der Roaming-Gebühren: Durch diese Maßnahme konnten die Telefongebühren mit der EU um bis zu 97 % gesenkt werden.
• Grüne Korridore während der Pandemie: Eine Lebensader für regionale Handels- und Lieferketten.
• Anerkennung von Abschlüssen und Berufen: Praktisch für Studierende und Berufstätige im Westbalkan.
• Gemeinsamer regionaler Marktplan: Ein Schritt in Richtung EU-Binnenmarkt.
• Die erste Grüne Agenda für die Region: Ein konkretes Bekenntnis zum Umweltschutz.
• Plattform für junges und weibliches Unternehmertum: Einbeziehung junger Generationen und Randgruppen.

„Die Region heute: freier und bewusster“

Nach sechs intensiven Jahren schließt Majlinda Bregu mit einer starken Botschaft:
„Diese Region war sich der Bedeutung der Zusammenarbeit noch nie so bewusst wie heute.“ In einer Welt, in der Unsicherheit die Norm ist, bleibt Zusammenarbeit unerlässlich.“

Eine neue Ära mit Amer Kapetanovic

Ab dem 1. Januar 2025 übernimmt Amer Kapetanovic, ein 25-jähriger Diplomat aus Bosnien und Herzegowina, den Staffelstab. Nach sechs Jahren als politischer Direktor des RCC wird von Kapetanovic erwartet, dass er die Vision der regionalen Zusammenarbeit fortsetzt.

Majlinda Bregu beendete ihre Erklärung mit einem Dank an das RCC-Team und alle, die ihre Reise unterstützt haben.

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