Dänemark schickt militärische Ausrüstung und Truppen nach Grönland

Dänemark schickt militärische Ausrüstung und Truppen nach Grönland


Dänischen Medienberichten zufolge hat Dänemark angesichts zunehmender Spannungen über die strategische Bedeutung der arktischen Insel und erneuter Rhetorik seitens der Vereinigten Staaten mit der Stationierung fortschrittlicher militärischer Ausrüstung und Truppen nach Grönland begonnen.

Ein Vorkommando sei bereits nach Grönland entsandt worden, um Logistik und Infrastruktur für die mögliche Ankunft größerer dänischer und alliierter Streitkräfte vorzubereiten, berichtete der Lokalsender DR am Mittwoch.

Zu den Aufgaben der Vorwärtseinheit gehört es, dafür zu sorgen, dass Einrichtungen und Versorgungsleitungen bereit sind, die Hauptstreitkräfte zu einem späteren Zeitpunkt aufzunehmen.

Zu den Verstärkungen werden voraussichtlich Soldaten von Einheiten der dänischen Armee gehören, um die Präsenz der dänischen Streitkräfte auf der Insel zu verstärken.

Allerdings ist der größte Teil der verbleibenden Kampffähigkeit Dänemarks derzeit an NATO-Einsätze in den baltischen Staaten gebunden.

Grönland, ein selbstverwaltetes Territorium innerhalb des Königreichs Dänemark, hat aufgrund seiner strategischen Lage und seiner großen Bodenschätze das Interesse der USA geweckt.

Dänemark und Grönland haben Vorschläge zum Verkauf des Territoriums abgelehnt und damit die dänische Souveränität über die Insel bekräftigt.

Am Dienstag bestätigte der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen Pläne für eine stärkere und dauerhaftere militärische Präsenz in Grönland.

„Wir treiben jetzt die gesamte Frage einer dauerhafteren und größeren Präsenz der dänischen Verteidigung in Grönland voran, aber auch unter Beteiligung anderer Länder“, sagte er gegenüber Reportern. „So wie wir im Jahr 2025 gesehen haben, dass andere NATO-Staaten an Übungen und Trainingsaktivitäten in Grönland teilgenommen haben, werden wir dies auch im Jahr 2026 sehen.“es ist.

Am Sonntag sagte Trump, die USA sollten Grönland „kaufen“, um zu verhindern, dass Russland oder China die Insel übernehmen. Zuvor bezeichnete er das Halten Grönlands als „absolute Notwendigkeit“ für die wirtschaftliche Sicherheit der USA und verglich es mit einem „riesigen Immobiliendeal“.

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