Kriegstrommeln im Nahen Osten/Westen und China ziehen sich aus dem Iran zurück, Alarm in Israel

Kriegstrommeln im Nahen Osten/Westen und China ziehen sich aus dem Iran zurück, Alarm in Israel


Die Besorgnis über eine mögliche militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran hat zugenommen, da die Länder in der Region damit begonnen haben, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und ihre Bürger zu warnen.

In Israel ordnete der Bürgermeister der südlichen Stadt Beerscheba die Öffnung aller öffentlichen Notunterkünfte in der Gegend an.

„Auf Anordnung des Bürgermeisters allgemeine Öffnung aller öffentlichen Notunterkünfte“, hieß es in der Mitteilung, die die Einwohner der Stadt erhalten hatten.

Die Sprecherin der israelischen Verteidigungskräfte, Brigadegeneral Effie Defrin, versuchte die Bürger zu beruhigen und betonte, dass es immer noch keine Änderungen an den militärischen Anweisungen für die Öffentlichkeit gebe.

„Ich bin mir der Unsicherheit und Spannung in Bezug auf die Entwicklungen in der Region bewusst. Die IDF beobachtet die Situation im Iran genau und ist wachsam und bereit, Sie zu schützen. Die IDF handelt in voller Abstimmung mit unseren Partnern und zielt darauf ab, die Verteidigung zu stärken. Es gibt keine Änderung der Anweisungen. Wenn es eine Änderung gibt, werde ich hier sein und wir werden Sie entsprechend informieren“, sagte sie.

Parallel dazu haben die USA aus Sicherheitsgründen die Entfernung von „nicht unbedingt erforderlichem“ Personal aus ihrer Botschaft in Israel, einschließlich ihrer Familienangehörigen, genehmigt.

Dabei handele es sich um eine „autorisierte Ausreise“, das heißt, Mitarbeiter, die für den Betrieb der Botschaft nicht als unbedingt notwendig erachtet werden, können selbst entscheiden, ob sie bleiben oder das Land vorübergehend verlassen. Die US-Behörden machten keine weiteren Angaben zu den konkreten Bedrohungen, die zu dem Schritt führten.

Auch andere Länder haben ihre Bürger gewarnt: China und Kanada haben ihre Bürger aufgefordert, jegliche Reisen in den Iran zu vermeiden und das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Großbritannien, Australien, Polen, Schweden und Indien haben ähnliche Aufrufe geäußert und dabei auf steigende Spannungen und die Möglichkeit militärischer Aktionen ohne Vorwarnung hingewiesen.

Unterdessen verstärken die USA ihre militärische Präsenz in Israel. Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford ist in der Region eingetroffen, während mehrere F-22 bereits auf dem Luftwaffenstützpunkt Ovda stationiert sind und weitere voraussichtlich im Laufe des Tages eintreffen werden. Auch am Ben Gurion International Airport in Tel Aviv sind neun amerikanische Flugzeuge zur Nachschubversorgung im Einsatz.

Die Situation wird von der internationalen Gemeinschaft weiterhin sorgfältig beobachtet, während Bürger und Diplomaten in der Region gewarnt wurden, auf unerwartete Entwicklungen zu achten.



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