Das Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten hat nach dem Vorfall in Belgrad reagiert, bei dem zwei albanische Staatsbürger festgenommen und anschließend aus serbischem Territorium abgeschoben wurden.
In einer Pressemitteilung teilt das MEPJ mit, dass es dringend den serbischen Botschafter in Tirana, Slobodan Vukçević, angerufen und ihn um Aufklärung zu dem Vorfall gebeten habe.
Laut MEPJ sollten die serbischen Behörden die getroffenen Entscheidungen prüfen und über deren Berufung entscheiden. Es wurde außerdem gefordert, dass sich solche Ereignisse in Zukunft nicht mehr wiederholen dürfen.
Reaktion von MEPJ:
Heute, am 23. Januar 2025, hat der Botschafter der Republik Serbien, Herr Slobodan Vukcevic.
Während des Treffens wurden Bedauern und ernsthafte Besorgnis über die Inhaftierung und Entfernung zweier albanischer Staatsbürger, Vertreter der Zivilgesellschaft, die an einem Seminar in Belgrad teilnahmen, aus dem Hoheitsgebiet Serbiens geäußert.
Diese Maßnahme steht nicht im Einklang mit unserem Wunsch und unseren Bemühungen, gute nachbarschaftliche Beziehungen aufrechtzuerhalten, und hat negative Auswirkungen auf die Freizügigkeit unserer Bürger.
MEPJ forderte Klarstellungen zu diesem Fall und betonte die Notwendigkeit für die serbischen Behörden, die getroffenen Entscheidungen zu prüfen und über die Berufung zu entscheiden. Es wurde außerdem gefordert, dass sich solche Ereignisse in Zukunft nicht mehr wiederholen dürfen.
Dieser Fall wird von der albanischen Botschaft in Belgrad mit voller Aufmerksamkeit verfolgt.
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