Zwei Tote und ein Verletzter durch die Lawine in den italienischen Alpen

Zwei Tote und ein Verletzter durch die Lawine in den italienischen Alpen


Zwei Skifahrer kamen am Sonntag ums Leben und ein weiterer wurde verletzt, als sich auf der italienischen Seite der Alpen im Mont-Blanc-Gebiet nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz eine große Lawine ereignete.

Nach Angaben des italienischen Bergrettungsdienstes waren mindestens drei Skifahrer in die Lawine verwickelt, die sich am Morgen in Courmayeur auf der beliebten Freeride-Strecke „Couloir Vesès“ im Gebiet Val Vény ereignete.

Einer der Skifahrer wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, starb jedoch später an seinen Verletzungen. An den Such- und Rettungseinsätzen waren 15 Retter, drei Lawinenhundeteams und zwei Hubschrauber beteiligt.

Courmayeur liegt mit etwa 2.900 Einwohnern etwa 200 km nordwestlich von Mailand und ist einer der Austragungsorte der Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina.

Am selben Tag wurde im Trentino eine weitere Person teilweise von einer Lawine erfasst, konnte aber von seinen Begleitern gerettet werden.

Nach Angaben des italienischen Bergrettungsdienstes haben in der vergangenen Woche in den italienischen Bergen 13 Off-Piste-Skifahrer, Kletterer und Bergwanderer ihr Leben verloren, davon 10 durch Lawinen, die durch extrem instabile Schneeschichten verursacht wurden.

Die jüngsten Regenfälle und starken Winde haben im gesamten Alpenbogen, der die Grenzen zwischen Italien, Frankreich, der Schweiz und Österreich umfasst, für besonders gefährliche Bedingungen gesorgt, warnt der italienische Rettungsdienst.

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