Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, und der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, trafen sich in Istanbul, wo sie über die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich Energie und Sicherheit, diskutierten.
Selenskyj kündigte an, dass die Parteien sich darauf geeinigt hätten, „neue Schritte“ in der Sicherheitskooperation zu unternehmen, und betonte, dass der politische Wille vorhanden sei und dass die zuständigen Teams bald die technischen Einzelheiten festlegen würden.
„Erstens geht es um die Bereiche, in denen wir die Türkei unterstützen können – mit Fachwissen, Technologie und Erfahrung“, schrieb er nach dem Treffen in einem Telegram-Beitrag.
Der ukrainische Präsident fügte hinzu, dass im Mittelpunkt der Gespräche auch eine mögliche Zusammenarbeit bei gemeinsamen Infrastrukturprojekten für Erdgas und die Nutzung seiner Ressourcen stehe.
Andererseits betonte Erdogan, dass die Türkei die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland weiterhin unterstützen werde und betonte gleichzeitig die Bedeutung der Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer und der Gewährleistung der Energieversorgung.
Amerikanische Gesandte könnten Kiew im April besuchen
Unterdessen wird erwartet, dass zwei Sondergesandte der Vereinigten Staaten von Amerika, Steve Witkoff und Jared Kushner, bald Kiew besuchen.
Die Nachricht wurde vom leitenden Berater des ukrainischen Präsidenten Kyrylo Budanov bekannt gegeben, der betonte, dass der Besuch nach dem orthodoxen Osterfest, am 12. April, stattfinden könnte.
Ihm zufolge steht dieser Besuch im Rahmen der Bemühungen, die Friedensgespräche mit Russland wiederzubeleben, die nach der Eskalation der Konflikte blockiert waren.
Dies wäre der erste offizielle Besuch von Witkoff und Kushner in Kiew, da sie bisher Treffen in Moskau abgehalten haben, während sie sich mit ukrainischen Vertretern hauptsächlich in den USA getroffen haben.
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