Die Botschafter werden erneut als Schiedsrichter und Garanten der Wahlreform fungieren. Bei einem von der Kommission für Wahlreform organisierten Runden Tisch zur Finanzierung politischer Parteien legten der Botschafter der Europäischen Union und der Botschafter der OSZE die Meilensteine fest, auf die die Arbeit für die Wahlreform neu ausgerichtet werden sollte.
„Die Wahlrechtsreform muss politischen Pluralismus garantieren und echte und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle politischen Akteure gewährleisten. Die Grenze zwischen Staat und Partei muss viel klarer definiert werden.“der Botschafter i BE, Silvio Gonzato.
„Da für das Frühjahr 2027 Kommunalwahlen angesetzt sind, ist die Zeit von entscheidender Bedeutung. Eine wirksame Reform erfordert nicht nur hochwertige Inhalte, sondern auch eine rechtzeitige Annahme, um ihre sinnvolle Umsetzung sicherzustellen.“Vorsitzender der OSZE-Präsenz, Michel Tarran.
Die Wahlreform ist eine der Verpflichtungen, die Albanien im Prozess der Verhandlungen über die Mitgliedschaft in der Europäischen Union hat, und das Gesetz über die Finanzierung politischer Parteien ist eine der ersten Fragen, die gelöst werden müssen.
„In diesem Jahr liegt ein starker Fokus darauf, sicherzustellen, dass Albanien seine Antikorruptionsstrategie effektiv umsetzt, und Bereiche wie das öffentliche Beschaffungswesen müssen über alle notwendigen Schutzmaßnahmen verfügen, um sicherzustellen, dass Parteispender nicht durch intransparente oder, noch schlimmer, manipulierte Beschaffungsprozesse mit Regierungsaufträgen belohnt werden.“Gonzato.
Die beiden Co-Vorsitzenden der Wahlreformkommission, Damian Gjiknuri und Oerd Bylykbashi, erläuterten die Neuerungen, die dieses Gesetz mit sich bringen wird.
„um die Finanzierung durch Geschäftsinteressen im Zusammenhang mit der Macht, Interessen anderer Staaten oder durch Kriminalität zu verhindern.“Damian Gjiknuri, Co-Vorsitzender der Wahlreformkommission, SP.
„Ich glaube, und ich glaube, wir sind alle einer Meinung, dass Transparenz eines der wichtigen Elemente für das demokratische Funktionieren politischer Parteien ist und Korruption vermeidet. Nicht nur Korruption, sondern auch kriminelle Einflüsse oder die Einflüsse dritter ausländischer Faktoren werden vermieden.“Oerd Bylykbashi, Co-Vorsitzender der Wahlreformkommission, DP.
Das Gesetz zur Finanzierung politischer Parteien ist eines der Themen, bei denen die Spaltungen zwischen Mehrheit und Opposition nicht so stark sind und eine Zustimmung im Konsens möglich ist.
/vizionplus.tv
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