Experte Eduard Gkjokutaj sieht in der Zahl des Instituts für Statistik für einen weiteren Rückgang der albanischen Exporte keine Wirtschaftskrise, sondern ein Signal, dass das Modell zur Förderung der lokalen Produktion repariert werden sollte.
„Die Zeiten, in denen albanische Exporte einen Vorteil hatten, nämlich freie Arbeitskräfte, sind vorbei. Jetzt sind die Kosten gestiegen und das kann kein Vorteil mehr für die albanische Wirtschaft sein. Vor allem hat diese Art des Exports ihren Zyklus beendet.““, – sagte Gjokutaj.
Derzeit basieren die Exporte auf dem verarbeitenden Gewerbe, Strom und Metallen. Aber diese Sektoren sind volatil.
„Tourismus und Rücküberweisungen haben eine positive und stabilisierende Rolle gespielt. Aber sie können keine Verteidigungsbasis für das Handelsdefizit sein, deshalb brauchen wir eine Diversifizierung der Exportquellen und eine Ausrichtung der Investitionen auf wettbewerbsfähigere Sektoren“, – sagte Gjokutaj in Vizion Plus.
vizionplus.tv
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