IDF-Chef: Teherans Raketen erreichen Berlin, Paris, Rom

IDF-Chef: Teherans Raketen erreichen Berlin, Paris, Rom


Der IDF-Chef sagte, die Militäroperation gegen den Iran sei etwa zur Hälfte abgeschlossen und argumentierte, dass die Angriffe der letzten Wochen die Fähigkeiten Teherans erheblich geschwächt hätten.

Wie Eyal Zamir feststellte, gilt die Richtung der Operationen als klar und betonte, dass die Militäraktionen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.

Ihm zufolge haben die in den letzten drei Wochen durchgeführten Angriffe dem iranischen Regime erhebliche Verluste verursacht und, wie er argumentierte, zu strategischen und operativen Ergebnissen auf militärischer, wirtschaftlicher und staatlicher Ebene geführt.

„Das böse Regime ist schwächer und der Iran ist stärker gefährdet und verfügt über keine bedeutenden Verteidigungsfähigkeiten. Die Führer des Regimes, die Fähigkeiten entwickelt haben, die darauf abzielen, uns zu zerstören, sind besiegt und verwirrt“, betonte er.

Zamir verwies auch auf den jüngsten Start einer ballistischen Langstreckenrakete mit einer Reichweite von etwa 4.000 Kilometern durch den Iran, die einen britisch-amerikanischen Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean anvisierte.

Er sagte, das Waffensystem sei nicht auf Israel gerichtet, seine Reichweite erreiche aber europäische Hauptstädte, darunter Berlin, Paris und Rom.

„Erst gestern hat der Iran eine zweistufige Interkontinentalrakete mit einer Reichweite von 4.000 Kilometern auf ein US-Ziel auf der Insel Diego Garcia abgefeuert. Diese Raketen sollen Israel nicht treffen. „Ihr Wirkungsbereich reicht bis zu europäischen Hauptstädten – Berlin, Paris und Rom liegen alle in direkter Bedrohungsreichweite“, betonte er.

Gleichzeitig sagte der israelische Armeechef, er habe neue Einsatzpläne für Militäreinsätze gegen die Hisbollah im Libanon genehmigt.

Wie er feststellte, werden die israelischen Streitkräfte weiterhin als Pufferzone zwischen bewaffneten Gruppen und besiedelten Gebieten fungieren und merkte an, dass jedes als Bedrohung eingestufte Ziel operativ bekämpft werde.

„Ich möchte meinen Kollegen in der US-Armee noch einmal danken. Ich stehe jeden Tag in engem Kontakt mit ihnen. Die strategische Zusammenarbeit mit unserem Verbündeten ist eine große und beispiellose Stärke in diesem Feldzug“, fügte er an anderer Stelle hinzu.

„Wer nicht von Anfang an einer Bedrohung ausgesetzt ist, wird in Zukunft zu deren Geiseln“, schloss Zamir.

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