Der amerikanische Präsident Donald Trump erklärte, dass die Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, „bereit zur Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten“ sei.
Er fügte hinzu, dass sein Außenminister Marco Rubio Gespräche mit Rodríguez geführt habe, um die Möglichkeit eines „sicheren, gerechten und klugen“ Übergangs in Venezuela zu besprechen.
Rodriguez, Vizepräsident der Regierung von Nicolas Maduro, war auch der erste Beamte, der nach den US-Operationen öffentlich sprach und von den USA den Nachweis verlangte, dass Maduro und seine Frau noch am Leben seien.
Ihre Botschaft wurde nur in Audioform übertragen, was zu Spekulationen führte, dass Rodríguez Venezuela möglicherweise verlassen hat. Mehrere Quellen teilten Reuters mit, dass sie sich in Russland aufhielt, doch der russische Außenminister bezeichnete diese Information als „falsch“.
Trump betonte, Rodriguez habe seine Bereitschaft gezeigt, „alles zu tun, was die Vereinigten Staaten verlangen“.
Der Schritt könnte überraschend sein, da Rodríguez und ihr Bruder Jorge, Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, seit Jahren überzeugte Unterstützer der Maduro-Regierung sind. Experten zufolge ist es jedoch möglich, dass Rodríguez beschlossen hat, mit der Trump-Regierung zusammenzuarbeiten, um ihre Sicherheit und Position zu wahren.
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