Das Gesetz des „Fiskalfriedens“ tritt ohne Lärm in Kraft, Tabaku: Fiskalamnestie wegen Geldwäsche

Das Gesetz des „Fiskalfriedens“ tritt ohne Lärm in Kraft, Tabaku: Fiskalamnestie wegen Geldwäsche


Das Inkrafttreten des sogenannten „Fiskalfriedens“-Gesetzes erfolgte stillschweigend und ohne öffentliche Unterzeichnung, was laut der Abgeordneten der Demokratischen Partei Jorida Tabaku die zweifelhafte Ernsthaftigkeit und Gefahr dieses Gesetzes für die Wirtschaft und den Rechtsstaat zeige.

Tabaku beschreibt das Gesetz als Steueramnestie und warnt davor, dass es die Geldwäsche in Albanien legalisiert und formalisiert, zu einer Zeit, in der das Phänomen seit Jahren durch internationale Berichte dokumentiert wird, insbesondere in Sektoren wie Baugewerbe, Glücksspiel und Tourismus.

Ihrer Meinung nach liegt das Problem des Gesetzes nicht nur in der Vergangenheit, sondern in den Konsequenzen für die Zukunft:

• schafft Impulse für die informelle Wirtschaft,

• vermittelt die Botschaft, dass die Nichtzahlung von Steuern belohnt wird,

• und den fairen Wettbewerb erheblich untergräbt.

Tabaku betont, dass das Gesetz zutiefst unfair gegenüber Unternehmen sei, die seit Jahren Steuern zahlen oder die geschlossen wurden, weil sie ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht nachkommen konnten. Inzwischen haben diejenigen, die im Dunkeln operiert haben, heute die Möglichkeit, sich legalisieren zu lassen.

Das Gesetz sei so problematisch, so Tabak, dass die Amnestiestandards des Präsidenten, der jedes Regierungsgesetz unterzeichnet habe, problematisch seien.

„Albanien kann nicht zu einem Land werden, in dem schmutziges Geld legalen Schutz findet“, betont Tabaku und bezeichnet dieses Gesetz als eines der größten Risiken für die formelle Wirtschaft und das öffentliche Vertrauen./vizionplus.tv

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