Naher Osten brennt / USA und Israel greifen Iran, Teheran an: 51 Schülerinnen durch Bomben in einer Grundschule getötet

Naher Osten brennt / USA und Israel greifen Iran, Teheran an: 51 Schülerinnen durch Bomben in einer Grundschule getötet


Heute haben Israel und die Vereinigten Staaten von Amerika den Beginn „großer Militäroperationen“ gegen den Iran angekündigt. Die Angriffe führten in einigen Gebieten zu heftigen Explosionen, die einen regionalen Konflikt mit weitreichenden Folgen befürchten ließen.

Explosionen in Teheran und Vertreibung Khameneis

In Teheran waren laute Explosionen zu hören, am Horizont waren dicke Rauchwolken zu sehen. Berichten zufolge wurden auch in anderen iranischen Städten verschiedene strategische Ziele getroffen.

Irans Oberster Führer Ali Khamenei ist nicht in der Hauptstadt und hat sich laut iranischen Quellen an einen sicheren Ort begeben, während die Behörden in höchster Alarmbereitschaft sind.

Netanjahu: „Beseitigung der existenziellen Bedrohung“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, dass die Operation darauf abzielt, „die existenzielle Bedrohung zu beseitigen“, die seiner Meinung nach das iranische Regime für Israel darstellt. Er rief die iranischen Bürger dazu auf, sich gegen ihre Regierung zu erheben.

Andererseits reagierte Teheran sofort mit dem Abfeuern eines „Raketenbeschusses“ auf israelisches Territorium. Iranische Beamte kündigten weitere Vergeltungsmaßnahmen an.

Angriffe und Spannungen im Persischen Golf

Berichte über Explosionen kamen auch aus Bahrain, Kuwait und Abu Dhabi, Gebieten, in denen sich US-Militärstützpunkte befinden.

Nach Angaben iranischer Quellen hat der Iran den Stützpunkt der Fünften US-Flotte in Bahrain angegriffen, was die Pattsituation über seine Grenzen hinaus ausgeweitet und das Risiko einer direkten Konfrontation mit US-Streitkräften in der Region erhöht hat.

Syrien: Vier Tote in Sweida

Mittlerweile hat der Konflikt auch Syrien erfasst. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtete, dass vier Menschen getötet und mehrere weitere verletzt wurden, als eine iranische Rakete ein Gebäude im Industriegebiet der südlichen Stadt Sweida nahe der Grenze zu Israel traf.

Auch in Quneitra und der Region Yarmouk in der Provinz Daraa fielen Raketentrümmer, wie Zeugen und von Anwohnern veröffentlichte Aufnahmen berichten.

Über dem Himmel von Damaskus waren immer wieder Kampfjets zu hören, über Nacht waren Dutzende Raketen zu sehen. Die syrischen Behörden haben den Luftraum im Süden des Landes nach Beginn der US-israelischen Operationen und der iranischen Reaktion teilweise gesperrt.

Vorwurf: 51 ermordete Schülerinnen

Teheran gab an, dass in der Stadt Minab in der Provinz Hormozgan bei Angriffen der USA und Israels 51 Grundschulmädchen getötet wurden. Bisher wurde diese Behauptung von internationalen Quellen nicht unabhängig bestätigt.

Die Region steht am Rande eines groß angelegten Krieges

Die jüngsten Entwicklungen deuten auf eine rasche und gefährliche Eskalation der Situation hin, an der wichtige regionale und internationale Akteure direkt beteiligt sind. Die internationale Gemeinschaft hat zu Zurückhaltung und einem Abbau der Spannungen aufgerufen, während die Befürchtungen eines größeren regionalen Konflikts nach wie vor groß sind.



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