Nach einer Feststellung der israelischen Streitkräfte (IDF) erhielten Hamas-Kämpfer den Befehl, den beispiellosen Angriff am 7. Oktober 2023 über Emoji-Nachrichten auf ihren Mobiltelefonen zu starten.
Zu diesem Schluss kamen Forscher, nachdem sie am Tag des Massakers im Süden Israels Nachrichten mit denselben Symbolen auf den Mobiltelefonen von Hamas-Kämpfern gefunden hatten, berichteten israelische Medien.
Bei dem Angriff palästinensischer Militanter wurden 1.218 Menschen getötet und 251 weitere entführt. Es folgte der Krieg im Gazastreifen, der nach Schätzung der Gesundheitsbehörden der palästinensischen Enklave mehr als 72.000 Menschen das Leben kostete.
Die Zeitung „Jerusalem Post“ berichtet, dass Hamas-Kämpfer nach Erhalt der Emoji-Nachrichten begannen, sich massenhaft an vorher festgelegten Orten zu versammeln und sich zu bewaffnen.
Einem Bericht der Website Ynet zufolge hatten die an der Razzia beteiligten Kämpfer israelische SIM-Karten für ihre Mobiltelefone erhalten.
Shin Bet – Israels Dienst für innere Sicherheit (Spionageabwehr) – wurde Berichten zufolge über die Aktivierung mehrerer Dutzend israelischer SIM-Karten im Gazastreifen informiert. Die israelischen Behörden schätzten diesen Umstand jedoch nicht als mögliche Bedrohung ein.
Dem Bericht des Fernsehsenders N12 zufolge seien bei mindestens zwei gescheiterten Angriffsversuchen Nachrichten mit bestimmten Emojis an die Mobiltelefone von Hamas-Kämpfern gesendet worden.
Join The Discussion