Meloni: Italien wird nicht in den Krieg eintreten

Meloni: Italien wird nicht in den Krieg eintreten


Italien wird nicht in den Krieg eintreten. Dies war Georgia Melonis Hauptbotschaft heute im Parlament, wo der Premierminister über die Krise im Nahen Osten und die Vorbereitungen für den Europäischen Rat am 19. und 20. März berichtete.

Im Senat verabschiedete die Mehrheit ihren Beschluss mit 102 Ja-Stimmen, 66 Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Das Dokument verurteilt die destabilisierende Rolle Irans in der Region und bekräftigt seine Unterstützung für das iranische Volk, während die Opposition mehrere unterschiedliche Resolutionen vorlegte.

Meloni sagte, Italien befinde sich nicht im Krieg und wolle sich nicht in den Konflikt einmischen. Ihr zufolge habe es bisher keine Anträge für die Nutzung amerikanischer Stützpunkte auf italienischem Territorium für Militäreinsätze gegeben, und eine mögliche Entscheidung läge beim Parlament.

Der Premierminister sprach auch über die wirtschaftlichen Folgen der Krise, insbesondere den Anstieg der Energie- und Kraftstoffpreise. Sie warnte vor Maßnahmen gegen Spekulationen und sagte, dass die Regierung bereit sei, mit höheren Steuern für Unternehmen einzugreifen, die von der Situation profitierten. Wenn sich der Preisanstieg stabilisiert, kann der Mechanismus der „mobilen Verbrauchsteuern“ aktiviert werden, um die Belastung der Bürger zu verringern.

Meloni rief die Opposition außerdem zu einer gemeinsamen Haltung in einer schwierigen internationalen Zeit auf.

„Italien muss mit einer Stimme sprechen“, sagte sie und fügte hinzu, dass sie bereit sei, mit den Oppositionskräften an einem Tisch zu sitzen.

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