Die Ministerin für Wirtschaft und Innovation, Delina Ibrahimaj, nahm heute an der Präsentation des FIAA-Berichts „Geschäftsumfeld in Albanien 2025“ teil und würdigte den Beitrag dieses Dokuments als wichtigen Leitfaden zur Verbesserung der öffentlichen Politik und zur Stärkung des Dialogs mit dem Privatsektor.
Minister Ibrahimaj hob die in mehreren Bereichen erzielten Fortschritte hervor, darunter die Transparenz der Regierungsverfahren, die Beziehungen zur Steuerverwaltung, die Erleichterung von Lizenz- und Genehmigungsverfahren, das öffentliche Beschaffungswesen sowie das politische Klima und die Strafverfolgung.
Sie verwies auch auf noch bestehende Herausforderungen wie Bürokratie, Korruption, Informalität, Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und Probleme bei der Registrierung von Eigentum.
Minister Ibrahimaj betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit der Regierung mit der Geschäftswelt, um das Geschäftsklima zu verbessern und die Chancen des europäischen Binnenmarktes optimal zu nutzen, wobei der Schwerpunkt auf Standards, Gesetzen und Richtlinien lag, die die albanische Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen.
„Wir müssen in sehr wichtigen Fragen zusammenarbeiten, nämlich den Standards, die die Wirtschaft erreichen muss, um das Beste aus dem europäischen Binnenmarkt herauszuholen. Meine Priorität wird die Zusammenarbeit mit der Geschäftswelt sein, um die Anerkennung von Richtlinien und Gesetzen im Zusammenhang mit dem Binnenmarkt durch diese Gemeinschaft zu maximieren, mit dem Ziel, Standards anzugleichen und die Wettbewerbsfähigkeit albanischer Unternehmen im europäischen Binnenmarkt zu steigern.“, erklärte Ibrahimaj.
Dem FIAA-Bericht zufolge konnten Unternehmen in Schlüsselbereichen wie der Transparenz der Verfahren (+16 Punkte), den Beziehungen zur Steuerverwaltung (+9 Punkte) und der Vereinfachung von Lizenzen und Genehmigungen (+10 Punkte) deutliche Verbesserungen verzeichnen. Der Minister betonte jedoch, dass Herausforderungen wie Bürokratie, Korruption, Informalität und Mangel an qualifizierten Arbeitskräften weiterhin Prioritäten auf der Regierungsagenda seien.
/vizionplus.tv
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