Der amerikanische Präsident Donald Trump warnte Kuba heute, dass es eine Einigung mit den USA erzielen müsse, sonst werde der Inselstaat weder Öl noch Geld aus Venezuela erhalten.
„Es wird kein Öl und kein Geld mehr nach Kuba fließen – null! Ich empfehle ihnen dringend, einen Deal zu machen, bevor es zu spät ist“, schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social.
Trump wies darauf hin, dass Kuba dank der großen Ölmengen und des Geldes aus Venezuela viele Jahre überlebt habe. Venezuela ist Kubas größter Öllieferant, doch nach der Verhaftung von Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte setzt Trump Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez unter Druck, venezolanisches Öl in die USA zu schicken.
⚡️ BREAKING: KUBA ERHÄLT KEIN ÖL ODER GELD MEHR VON VENEZUELA
Donald Trump forderte die kubanischen Behörden auf, eine Einigung zu erzielen, „bevor es zu spät ist“. pic.twitter.com/DBg0MbOdrf
– NEXTA (@nexta_tv) 11. Januar 2026
Die CIA schätzt, dass Schlüsselsektoren der kubanischen Wirtschaft, wie Landwirtschaft und Tourismus, aufgrund häufiger Stromausfälle, Handelssanktionen und anderer Probleme starkem Druck ausgesetzt sind.
Der mögliche Verlust der Ölimporte und der Unterstützung aus Venezuela, einem jahrzehntelangen wichtigen Verbündeten, könnte ein schwerer Schlag für das Regime sein, das Kuba seit Fidel Castros Revolution von 1959 regiert.
Zwischen Januar und November letzten Jahres schickte Venezuela durchschnittlich 27.000 Barrel Öl pro Tag an Kuba und deckte damit etwa 50 % des kubanischen Ölmangels, wie aus jüngsten Versanddaten und Dokumenten der staatlichen venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA hervorgeht.
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