Der französische Präsident Emmanuel Macron erwägt ein Verbot gewalttätiger Videospiele, nachdem in Frankreich beschlossen wurde, die Nutzung sozialer Medien durch Jugendliche unter 15 Jahren zu verbieten.
Macron erklärte, dass neue Regulierungsmaßnahmen für Videospiele, künstliche Intelligenz und Algorithmen ergriffen werden sollten, um das zu bekämpfen, was er als „Informationsmanipulation“ bezeichnete, und junge Menschen vor schädlichen Inhalten zu schützen.
In einem Interview mit dem Online-Medium Brut sagte der französische Präsident, dass die Maßnahmen darauf abzielen, Jugendliche „vor Bildschirmen zu schützen, die Traumata erzeugen“, und betonte, dass es Videospiele mit gewalttätigen Inhalten gebe. Er fügte hinzu, dass Verbote nicht ausgeschlossen seien, wenn Experten für psychische Gesundheit und Psychiater dies für notwendig erachten.
Gleichzeitig sprach sich Macron dafür aus, die Unterrichtsstunden an den Schulen zu verkürzen und die Ferien für Schüler zu erhöhen, damit diese mehr Zeit für sportliche und kulturelle Aktivitäten haben.
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