Im Haushaltsentwurf 2026 hat die Regierung rund 100 Millionen Euro für Gehaltserhöhungen in der Zentral- und Kommunalverwaltung vorgesehen. Finanzminister Petrit Malaj gab bei der Präsentation vor dem Wirtschaftsausschuss bekannt, dass über 144.000 Arbeitnehmer von dieser Maßnahme profitieren werden.
Nach Angaben des Ministers belaufen sich die Gesamtkosten der Lohneingriffe, einschließlich der Erhöhung des Mindestlohns und der regelmäßigen Indexierung, auf 10 Milliarden ALL.
„Die Gesamtkosten dieser Lohninterventionen, einschließlich der Erhöhung des Mindestlohns und der regelmäßigen Indexierung, werden auf etwa 10 Milliarden ALL geschätzt und betreffen über 144.000 Mitarbeiter in der zentralen und lokalen Verwaltung. Insgesamt stellt dieser Haushalt ein stabiles Gleichgewicht zwischen Sozialpolitik und Haushaltsdisziplin dar und schafft echten Raum für Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und Verbesserung des Lebensstandards“, sagte Malaj.
Die Gehaltserhöhung wird sich auf einige Berufsgruppen auswirken. Die Gehälter der neunjährigen Schullehrer werden um 3.000 ALL pro Monat steigen und einen Bruttodurchschnitt von 100.000 ALL erreichen. Während Allgemeinärzte ein Durchschnittsgehalt von etwa 143.446 ALL und Krankenschwestern etwa 92.526 ALL pro Monat haben. Insgesamt wird das durchschnittliche Bruttogehalt in der öffentlichen Verwaltung im Jahr 2026 112.000 ALL pro Monat erreichen.
Eine Neuerung des nächsten Haushalts ist die Indexierung der Löhne um 2,5 %, um die Auswirkungen der Inflation auszugleichen. Die Regierung hofft, dass der private Sektor die Indexierung entsprechend der Inflationsrate umsetzen wird, um die Kaufkraft der Arbeitnehmer zu erhalten.
/vizionplus.tv
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