Innenministerin Albana Koçiu reagierte heute Abend erneut auf den gewalttätigen Protest der Demokratischen Partei.
Minister Koçiu, Reaktion über soziale Netzwerke:
Wir sehen es wieder. Das gleiche hässliche Spektakel, die gleiche alte Szenografie mit Rauch und Flammen, die aus den Kellern einer qualvollen Politik kommen. Eine weitere bezahlte „Revolution“, bei der der Molotow das Wort ersetzt und die Maske die Schande verbirgt.
Sagen wir es ganz offen und ohne Handschuhe: Eine gerechte Sache braucht keine Masken oder Molotowcocktails.
Wer Recht hat, hat die Unterstützung des Volkes und nicht einer Bande bezahlter Hooligans. Wer eine Idee hat, hat eine Stimme. Aber wenn die Wahlurne zu Ihrem größten Albtraum seit zwei Jahrzehnten geworden ist, dann ist Gewalt als letzte Zuflucht der Inkompetenz der einzige Ausweg.
Die Albaner als Fleisch für die persönliche Dummheit zu bezeichnen, während sie die Antwort seit 20 Jahren mit aufeinanderfolgenden Abstimmungen geben, ist der Gipfel politischer Unverschämtheit.
Sie sagen, das sei ein Bürgerprotest? Welcher Bürger dieses Landes würde seine Stadt brennen sehen? Das Abbrennen von Institutionen ist keine Politik, sondern Vandalismus. Die Staatspolizei zu schlagen ist keine Tapferkeit, sondern ein Verbrechen.
Dies ist kein Protest gegen die Regierung. Dies ist ein Protest gegen das arbeitende Albanien, gegen die Stabilität, gegen die Sicherheit jeder Familie und gegen das Bild eines Landes, das heute an jedem internationalen Tisch respektiert wird.
Das ist kein Oppositionismus, das ist nationale Sabotage durch diejenigen, die Albanien nur lieben, wenn sie es als Privateigentum haben können, andernfalls wollen sie es brennen sehen.
Und morgen, wenn Sie heute Ihre Schande leugnen und den Albanern Gewalt als „Gefühl der Freiheit“ verkaufen, denken Sie sorgfältig darüber nach. Denken Sie zweimal darüber nach, denn Albanien ist nicht mehr das von 97 und auch nicht das Ihres geistigen Durcheinanders.
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