Der russische Präsident Wladimir Putin und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu führten ein Telefongespräch, in dem sie die Lage im Nahen Osten besprachen, mit besonderem Schwerpunkt auf den Entwicklungen im Iran, berichtete der Pressedienst des Kremls.
Der offiziellen Erklärung zufolge betonte Putin, dass Stabilität und Sicherheit in der Region auf diplomatischem Weg gewährleistet werden müssen, und betonte, dass Russland bereit sei, im entsprechenden Dialog eine Vermittlerrolle zu spielen. Die beiden Staats- und Regierungschefs einigten sich darauf, die Kommunikationskanäle offen zu halten und die Kontakte zwischen ihnen fortzusetzen. Das letzte Gespräch zwischen ihnen fand am 15. November statt.
Diese Ankündigung erfolgt zu einer Zeit erhöhter Spannungen im Iran, wo Ende letzten Jahres Proteste aufgrund der erheblichen Abwertung des iranischen Rial ausbrachen, die zu Preiserhöhungen und wirtschaftlicher Instabilität führte.
Seit dem 8. Januar eskalierten die Proteste weiter, nachdem Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten ehemaligen Schahs, zu einem Generalstreik, einer Blockade von Straßen und strategischen Einrichtungen sowie einer internationalen Intervention aufgerufen hatte. Quellen zufolge hat er sich auch an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump gewandt und ihn wegen seiner Beteiligung an den Entwicklungen im Iran angesprochen.
/vizionplus.tv
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