Russische Streitkräfte griffen das Wohngebiet Kostjantyniwka in der Region Donezk mit Phosphormunition an, anschließend kam es auch zu einem Angriff mit der 1500 Kilogramm schweren Fliegerbombe FAB-1500.
Über den Angriff berichtete die 28. Mechanisierte Brigade der Streitkräfte der Ukraine, die auch ein Video des Ereignisses veröffentlichte, schreibt Euromaidan Press.
Das Video wurde von Drohnenbetreibern der RV-Einheit des 3. Mechanisierten Bataillons aufgenommen. Es zeigt, wie russische Streitkräfte die Wohnviertel der Stadt mit Phosphormunition bombardieren, einer Waffe, die nach internationalem Recht gegen Zivilisten strengstens verboten ist. Kurz darauf zeigt das gleiche Video den Angriff mit der Fliegerbombe FAB-1500.
„Kostjantyniwka. Die brutale Realität der Stadt, die die Russen vom Erdboden tilgen“teilte die Brigade mit, als sie das Video auch veröffentlichte.
„Unsere Piloten der RV-Einheit des 3. Mechanisierten Bataillons haben russische Phosphorangriffe auf ein Wohnviertel aufgezeichnet. Dabei handelt es sich um verbotene Waffen, die alles Lebewesen verbrennen. Kurz darauf ereignete sich der Bombenanschlag vom Typ FAB-1500.“ sie fügten hinzu.
Phosphormunition hingegen enthält ein Brandgemisch, das bei Temperaturen über 800 Grad Celsius brennt und sich über eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern ausbreitet.
Die durch diese Waffe verursachten Wunden können äußerst schwer und schmerzhaft sein oder zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen.
Ihr Einsatz gegen Zivilisten ist gemäß Protokoll III des Übereinkommens über konventionelle spezifizierte Waffen strengstens verboten.
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