Rutte: Europa braucht die USA, genauso wie die USA die NATO brauchen

Rutte: Europa braucht die USA, genauso wie die USA die NATO brauchen


NATO-Generalsekretär Mark Rutte warnte davor, dass die Ukraine aufgrund der Intensivierung der russischen Angriffe auf kritische Infrastrukturen, insbesondere in Kiew und anderen Großstädten, vor dem „härtesten Winter“ seit zehn Jahren stehe.

Rutte betonte in seiner Rede vor dem Europäischen Parlament, dass Friedensgespräche unter der Führung der Vereinigten Staaten im Gange seien, und würdigte die amerikanische Initiative sowie die Rolle der „Koalition der Freiwilligen“ in Europa, die sich für Sicherheitsgarantien einsetzt.

Er betonte, dass das Ziel entweder ein Friedensabkommen oder ein langfristiger Waffenstillstand sein sollte, der sicherstellen würde, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Ukraine nicht erneut angreift.

Er wiederholte, dass die Sicherheit der Ukraine in direktem Zusammenhang mit der Sicherheit ganz Europas stehe.

Als nächstes sprach Rutte über Grönland und gab bekannt, dass er häufig mit europäischen Staats- und Regierungschefs telefoniert habe.

Ihm zufolge wurden zwei Hauptrichtungen definiert; Stärkung der Präsenz und Aktivitäten der NATO in der Arktis angesichts der Bedrohungen durch Russland und China sowie Verwaltung der Beziehungen zwischen Dänemark, Grönland und den USA nach jüngsten Treffen mit US-Beamten.

Er stellte klar, dass er kein Mandat habe, im Namen Dänemarks zu verhandeln, verteidigte jedoch den US-Präsidenten und sagte, er habe Recht, Bedenken hinsichtlich der Sicherheit in der Arktis zu äußern.

Was die Ukraine betrifft, sagte Rutte, dass die Ukraine der NATO beitreten möchte, aber die Einwände einiger Mitgliedsländer machen diesen Schritt derzeit politisch undurchführbar.

Er kommentierte die Idee einer europäischen Alternative zur NATO ohne die USA und warnte, dass ein solches Szenario äußerst kompliziert sei und den Interessen Moskaus diene.

„Europa braucht die USA, genauso wie die USA die NATO brauchen“, betonte er und versicherte, dass die amerikanische Militärpräsenz in Europa trotz der veränderten Prioritäten Washingtons stark bleiben werde./vizionplus.tv

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