Es ist eines der beliebtesten Lebensmittel der Welt, wird täglich von Millionen Menschen konsumiert und oft als gesunder Snack angepriesen.
Die Banane ist günstig, leicht zu transportieren und von Natur aus süß. Sie ist eine der meistverkauften Früchte und wird eng mit Fitness, Herz-Kreislauf-Gesundheit, guter Verdauung und sofortiger Energie in Verbindung gebracht.
In den letzten Jahren geriet es jedoch in die Kritik.
Manche halten es für zu süß, zu stärkehaltig oder für potenziell problematisch für den Blutzuckerspiegel. Ist sie wirklich so gesund, wie allgemein angenommen wird, oder handelt es sich um eine missverstandene Frucht?
Die Banane wurde erstmals vor mehr als 7.000 Jahren in Südostasien angebaut und verbreitete sich über Handelswege in der ganzen Welt.
Im Vereinigten Königreich wurde es im späten 19. Jahrhundert dank der Entwicklung von Dampfschiffen und Kühltechnologien, die Importe erschwinglicher machten, weit verbreitet. Heute dominiert die gelbe Sorte die Supermarktregale, während der durchschnittliche Brite etwa 20 Bananen pro Jahr verzehrt.
Laut Dr. Duane Mellor, registrierter Ernährungsberater und Dozent an der Aston University School of Medicine, hängt die ernährungsphysiologische Wirkung von Bananen weitgehend davon ab, wie und wann sie verzehrt werden.
Eine mittelgroße Banane enthält etwa 14 Gramm natürlichen Zucker und 100–110 Kalorien. Bananen sind für ihren Kaliumgehalt bekannt, der pro mittelgroße Frucht etwa 350–400 mg beträgt.
Eine mittelgroße Banane enthält etwa 3 Gramm Ballaststoffe, die die Verdauung und Darmfunktion unterstützen. Von besonderem Interesse ist die sogenannte „resistente Stärke“.
Der Nationale Gesundheitsdienst empfiehlt, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, davon eine mittelgroße Banane (80 g) als Portion. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung wird jedoch empfohlen, ein bis zwei davon pro Tag zu sich zu nehmen.
Join The Discussion