Junge Menschen und Studenten wurden Teil eines offenen Gesprächs über den Fortschritt des Verhandlungsprozesses Albaniens für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Anwesend waren der Regierungschef Edi Rama, der Außenminister Ferit Hoxha, die Chefunterhändlerin Majlida Dhuka und die Bildungsministerin Mirela Kumbaro.
Außenminister Ferit Hoxha betonte, wie wichtig es sei, junge Menschen in diesen Prozess einzubeziehen, und betonte, dass die europäische Integration eine gemeinsame Verantwortung sei.
„Wir wollen nicht über Sie reden, wir wollen mit Ihnen reden. Wir wollen Ihnen zuhören und verstehen, wie Sie diesen Prozess wahrnehmen, denn wir sind gemeinsam dabei. Die Integration in die EU ist ein Prozess, der sich neu gestaltet, und es liegt an uns allen, daran beteiligt zu sein. Einst war es ein Traum, heute ist es ein Projekt und unser Ziel ist es, daraus ein Ergebnis zu machen“, sagte Hoxha.
Er fügte hinzu, dass der Integrationsprozess keine Stopps kenne und ein kontinuierliches Engagement aller Bürger erfordere, insbesondere der jungen Menschen, die die Hauptnutznießer der Mitgliedschaft sein werden.
Unterdessen stellte Albaniens Chefunterhändlerin mit der EU, Majlinda Dhuka, die Idee eines „Gesellschaftsvertrags“ mit jungen Menschen im Rahmen der Vision „Albanien 2030 in der EU“ vor.
„Wir wollen einen neuen Gesellschaftsvertrag mit jungen Menschen abschließen. Diese Idee basiert auf drei Hauptpfeilern: Erstens junge Menschen als Teil der europäischen Transformation, zweitens als Entwickler und Mitwirkende an Innovationen und drittens als europäische Botschafter in ihren Gemeinden“, sagte Dhuka.
Sie betonte, dass die Stimme junger Menschen in der Familie, in den Universitäten und in sozialen Netzwerken von entscheidender Bedeutung sei, und forderte sie auf, Albaniens Ziel einer EU-Mitgliedschaft in einen gemeinsamen gesellschaftlichen „Trend“ umzuwandeln.
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