„Albaner sind ein staatsbildender Faktor“, fordert Begaj bei einem Besuch in Nordmazedonien die Umsetzung des Sprachengesetzes

„Albaner sind ein staatsbildender Faktor“, fordert Begaj bei einem Besuch in Nordmazedonien die Umsetzung des Sprachengesetzes


Bei einem offiziellen Besuch in Nordmazedonien forderte Präsident Bajram Begaj eine würdige Darstellung des dortigen albanischen Faktors und die Umsetzung des Gesetzes über den Gebrauch der albanischen Sprache.

„Der albanische Faktor in Nordmazedonien war, ist und bleibt ein staatsbildender, kooperativer, integrativer, konstruktiver und demokratischer Faktor mit einem Schlüsselbeitrag zum euroatlantischen Fortschritt“, sagte der Präsident.

Während einer gemeinsamen Konferenz mit dem Präsidenten Nordmazedoniens konzentrierte sich Begaj auch auf die Umsetzung des strategischen Projekts des Korridors VIII.

„Korridor VIII ist das deutlichste Beispiel dafür, wie Sicherheit und Entwicklung zusammenkommen. Er verbindet das Mittelmeer mit dem Schwarzen Meer, verkürzt Entfernungen, senkt die Kosten und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit. Für die Wirtschaft ist er eine Handelsader, für die Bürger eine Beschäftigungschance, für die Region eine Botschaft der Sicherheit und dass Zusammenarbeit profitabler ist als Isolation. Korridor VIII ist mehr als eine Transportroute, er ist ein strategisches Projekt der regionalen Integration und der euroatlantischen Sicherheit und stellt Albanien und Nordmazedonien in den Mittelpunkt.“ „Das Jahr 2026 stellt uns vor neue geopolitische Herausforderungen. Heute wird die europäische Sicherheit nicht nur an konkreter Infrastruktur und strategischen Verbindungen gemessen“, sagte Begaj.

Begaj versicherte der Präsidentin Nordmazedoniens, Siljanovska-Davkova, dass Albanien sich weiterhin nicht nur für die politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit einsetzt, sondern auch für die Förderung guter Nachbarschaft und des Dialogs im Westbalkan.

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