Dutzende Studierende der Fakultät für Rehabilitation der Hochschule für Sport können seit zwei Jahren ihren Beruf nicht mehr ausüben, da sie nicht über die entsprechende Lizenz verfügen.
Junge Menschen, die ein Bachelor-Studium abgeschlossen haben, befinden sich heute in einer institutionellen Sackgasse, die sie vom Arbeitsmarkt fernhält, während sich das Problem noch zwei Jahre hinzieht.
Ihm zufolge hängt die Pattsituation mit einem Beschluss des Ministerrats zu reglementierten Berufen zusammen, der derzeit vorsieht, dass nur diejenigen eine Lizenz erhalten, die einen Bachelor in Physiotherapie abgeschlossen haben.
Reha-Studenten werden nicht berücksichtigt, obwohl die Programme laut einer Studie des Bildungsministeriums zu 97 % gleich sind.
„Die vorgeschlagene Lösung ist die Novelle der VKM, in die neben den Physiotherapiestudierenden auch diejenigen der Rehabilitation einbezogen werden. Der Entwurf wurde dem Gesundheitsministerium vorgelegt und genehmigt. Er liegt derzeit im Ministerium für Wirtschaft und Justiz, entsprechend dem Verfahren für jede VKM. Wir sind in dem fortgeschrittensten Stadium, in dem wir jemals waren, und wir glauben, dass die Lösung sehr bald kommen wird.“
Zwei Jahre Warten bedeuten einen Mangel an Erfahrung. Die Studierenden streben eine sofortige Lösung an, da sie nach eigenen Angaben alle Studienpflichten erfüllt haben und nur noch auf die gesetzliche Anerkennung zur Berufsausübung warten./vizionplus.tv
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