Mindestens fünf Menschen sind ums Leben gekommen, nachdem der heftige Sturm Christine Zentral- und Nordportugal heimgesucht hatte und schwere Überschwemmungen, Erdrutsche und große Sachschäden verursachte. Die portugiesischen Behörden bezeichneten das Phänomen als „extremes Ereignis“, während die Lage in einigen Regionen weiterhin kritisch sei.
Sintflutartige Regenfälle und starke Winde, die in einigen Gebieten Geschwindigkeiten von bis zu 178 km/h erreichten, ließen Bäume, Dächer und Bauwerke umstürzen und verursachten landesweit über 3.000 Unfälle. Der Bezirk Leiria ist einer der am stärksten betroffenen Bezirke, wo die meisten Opfer gemeldet wurden.
Mehr als 850.000 Menschen blieben ohne Strom, während der Straßen- und Schienenverkehr in vielen Gebieten unterbrochen war. In der Küstenstadt Figueira da Foz löste sich ein Teil des Daches eines Gebäudes und traf mehrere Fahrzeuge.
Wegen bis zu 14 Meter hoher Wellen riefen die Behörden in zehn Küstengebieten Alarmstufe Rot aus. Der portugiesische Premierminister drückte den Familien der Opfer sein Beileid aus, während die Schadensbewertung auf nationaler Ebene noch läuft.
/vizionplus.tv
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