Nach Angaben palästinensischer Zivilschutz- und Gesundheitsbehörden wurden am Sonntagmorgen bei israelischen Angriffen in Gaza elf Palästinenser getötet.
Das israelische Militär sagte, es habe als Reaktion auf Waffenstillstandsverletzungen der Hamas Terrorziele angegriffen und die Militanten seien getötet worden, nachdem sie aus einem Tunnel im Gazastreifen herausgekommen seien.
Der Palästinensische Rote Halbmond sagte, bei einem Angriff auf ein Zeltlager im Norden des Gazastreifens seien mindestens sechs Menschen getötet worden, bei einem weiteren Angriff im Südstreifen seien fünf Menschen ums Leben gekommen.
Sowohl Israel als auch die Hamas werfen sich gegenseitig vor, fast täglich gegen ein fragiles Waffenstillstandsabkommen verstoßen zu haben.
Das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium in Gaza gab an, dass seit Inkrafttreten des Waffenstillstands im Oktober letzten Jahres mindestens 600 Menschen getötet wurden.
Die jüngsten Angriffe ereigneten sich im Zuge der laufenden Vorbereitungen für die Umsetzung der zweiten Phase des von den Vereinigten Staaten vermittelten Waffenstillstands.
Der Krieg begann nach einem von der Hamas angeführten Angriff auf den Süden Israels am 7. Oktober 2023. Israel reagierte auf den Angriff mit einem Militäreinsatz im Gazastreifen, bei dem mehr als 70.000 Menschen getötet wurden.
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