Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außenpolitik, Kaja Kallas, bezeichnete die Angriffe Irans auf die Länder des Nahen Ostens als inakzeptabel und warnte vor der Gefahr einer Eskalation der Lage.
Sie betonte, dass die jüngsten Entwicklungen nicht zu weiteren Spannungen führen dürften, die die Stabilität der Region, Europas und darüber hinaus gefährden könnten, mit unvorhersehbaren Folgen. Ihr zufolge ergreift die Europäische Union alle notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit ihrer Bürger in der Region zu gewährleisten.
In ihrer Erklärung brachte die EU ihre Solidarität mit den von den Angriffen betroffenen Partnern zum Ausdruck und bekräftigte ihr Engagement, diplomatische Bemühungen zu unterstützen, die darauf abzielen, die Spannungen abzubauen und eine langfristige Lösung zu finden, die Iran daran hindert, Atomwaffen zu erhalten.
Unterdessen hat das Vereinigte Königreich bestätigt, dass es nicht an den Angriffen der USA und Israels gegen den Iran beteiligt war. Ein britischer Regierungssprecher sagte, der Iran dürfe keine Atomwaffen haben, betonte jedoch, dass London keine weitere Eskalation eines größeren regionalen Konflikts sehen wolle.
Deutschland wurde im Vorfeld über die militärischen Angriffe Israels auf den Iran informiert und beobachtet die Entwicklung aufmerksam.
Der italienische Außenminister Antonio Tajani sagte, er verfolge die neuesten Entwicklungen und betonte, dass die Sicherheit der italienischen Bürger in der Region Priorität habe.
Polens Premierminister Donald Tusk sagte, sein Land sei auf verschiedene Szenarien vorbereitet, da die polnischen Bürger in der Region derzeit in Sicherheit seien.
Auch aus Russland kam eine Reaktion auf die Spannungen. Dmitri Medwedew, der Vizepräsident des Sicherheitsrats Russlands, reagierte ironisch auf den amerikanischen Präsidenten Donald Trump und sagte, dass der Friedensstifter erneut sein Gesicht gezeigt habe.
/vizionplus.tv
Join The Discussion