Heroinhandel von Albanien nach Italien, 11 Albaner verhaftet (NAMEN)

Heroinhandel von Albanien nach Italien, 11 Albaner verhaftet (NAMEN)


16 Haftmaßnahmen wurden von der DIA in Bari durchgeführt, davon sieben im Gefängnis und neun unter Hausarrest, wegen Drogenhandels und -verkäufen von Albanien nach Apulien.

Nach Ermittlungen der Anti-Mafia-Ermittlungsbehörde, die im Juli 2014 eingeleitet wurde, wurden Drogen, vor allem Heroin, über den Hafen von Bari nach Apulien importiert, versteckt in Reifen und Autos, wie italienische Medien schreiben.

Die Ermittlungen begannen vor einem Jahr nach der Beschlagnahme eines Labors zur Herstellung von Arzneimitteln in Altamura, wo Ermittler Schneidstoffe, mechanische Pressen, Zentrifugen und Mischer fanden, mit denen Blöcke von einem halben Kilogramm Heroin hergestellt wurden.

Damals wurden 13,5 Kilogramm Drogen beschlagnahmt, was etwa 1 Million Euro auf den Markt gebracht hätte. Der albanische Staatsbürger Taulant Hodaj, das Ziel der heute durchgeführten Vorsichtsmaßnahme, wurde auf frischer Tat festgenommen. Anschließend durchgeführte Abhörmaßnahmen, Anrufe und Beschlagnahmungen ermöglichten es den Ermittlern, den Drogenhandel zu rekonstruieren und die örtlichen Anführer der Organisation zu identifizieren.

Die Bewohner von Modugno, Antonio Stragapede und Onofrio Salidu, sowie die Albaner Vilson Prifti, Llazar Veshi, Plumb Peposhi und die Mitglieder Eduart und Leonard Halilaj befinden sich derzeit wegen des Besitzes und Handels mit Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft. Francesco Sgovio aus Modug, Giuseppe Teofilo aus Bari sowie die Albaner Aferdita Murrizi, Ylli und Fatmir Doka, Selim Priska und Dritan Zaganjori stehen unter Hausarrest.

Die Ermittlungen begannen etwa im Juli 2014 nach der Beschlagnahmung eines Heroinverpackungslabors in Altamura, in dem Geräte zur Verarbeitung und Verpackung der Droge gefunden wurden.

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