Tragödie in den österreichischen Alpen: Bei der Lawine kommen drei Skifahrer ums Leben

Tragödie in den österreichischen Alpen: Bei der Lawine kommen drei Skifahrer ums Leben


Lawinen haben heute (18. Februar) in den österreichischen Alpen drei Skifahrer mitgerissen und getötet, teilten die örtlichen Behörden mit.

In Tirol wurden zwei Todesopfer durch Lawinen gemeldet.

In der Region Fiss ist nach Angaben von Rettungskräften der Österreichischen Nachrichtenagentur (APA) ein 71-jähriger Urlauber auf einer Skipiste ums Leben gekommen. Im Navis-Tal kam ein 44-jähriger deutscher Skifahrer ums Leben.

Im Nachbarland Vorarlberg, wo vor „hoher Lawinengefahr“ (Kategorie 4) gewarnt wurde, wurde ein Skifahrer im Schnee verschüttet und tot aufgefunden.

Es wird darauf hingewiesen, dass am vergangenen Montag zwei Österreicher beim Snowboarden auf dem Stubaier Gletscher in Tirol von einer Lawine mitgerissen wurden und dabei ums Leben kamen.

Die Behörden in Italien und der Schweiz waren in den letzten Stunden in höchster Alarmbereitschaft und ordneten die Evakuierung von Gebieten in den Alpen nach extremen Schneefällen und einem wachsenden Risiko neuer Lawinen an.

Innerhalb weniger Stunden verschlechterten sich die Wetterbedingungen erheblich, was zu Straßensperrungen und der Evakuierung von Anwohnern und Touristen führte, da meterhohe Lawinen und Schneeverwehungen Berggemeinden überschwemmten.

In der Region Piemont ordneten die Behörden die sofortige Räumung der Touristenstadt Roquemole an, gleichzeitig wurde ein Einreiseverbot verhängt und alle Straßen gesperrt. Etwa 40 Menschen, Anwohner und Besucher, flohen aus der Gegend und fanden Unterkunft in benachbarten Städten oder Hotels.

In der Schweiz mussten rund 50 Menschen in der Gemeinde Orsier aufgrund der erhöhten Gefahr ihre Häuser räumen. Auch starke Winde erhöhten die Gefahr.

Nach Angaben der regionalen Umweltbehörde ARPA Piemont erreichten starke Winde an der Wetterstation Gran Vaudala auf einer Höhe von 3.272 Metern Geschwindigkeiten von 189 Kilometern pro Stunde.

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