Laut einem am Dienstag vom Boao Forum for Asia (BFA) veröffentlichten Bericht bleibt Asien der weltweit führende Wachstumsmotor. Seine Wirtschaft soll im Jahr 2026 um 4,5 % wachsen.
Laut dem Bericht mit dem Titel „Asian Economic Outlook and Integration Progress Annual Report 2026“ wird Asiens Anteil am globalen BIP seinen Aufwärtstrend voraussichtlich fortsetzen und auf Kaufkraftparitätsbasis von 49,2 % im Jahr 2025 auf 49,7 % im Jahr 2026 steigen.
Die Grundlagen der asiatischen Handelsintegration seien weiter gestärkt worden, heißt es in dem Bericht, der Daten anführt, wonach die Handelsabhängigkeit innerhalb der Region von 56,3 % im Jahr 2023 auf 57,2 % im Jahr 2024 gestiegen sei, da große Volkswirtschaften in der Region ihre Handelsbeziehungen zunehmend aufeinander ausrichten.
„China und ASEAN sind weiterhin die beiden ‚Stabilitätsanker‘ der Region“, betonte der Bericht.
Die Volkswirtschaften im asiatisch-pazifischen Raum bewegen sich zunehmend von der individuellen Integration in globale Wertschöpfungsketten zu einem Modell der gemeinsamen regionalen Integration, wobei viele auf der Wertschöpfungskettenskala voranschreiten, unterstützt durch die Unterstützung innerhalb der Region, sagte er.
Die Region ist auch weiterhin das weltweit führende Ziel für ausländische Direktinvestitionen und bekannt für ihre Nachhaltigkeit, ihr Wachstumspotenzial und ihre anhaltende Attraktivität für globale Investoren, wobei China und ASEAN als attraktivste Ziele an der Spitze stehen.
An der Technologiefront heißt es in dem Bericht, dass sich das globale Epizentrum der Entwicklung künstlicher Intelligenz zunehmend von Europa und den Vereinigten Staaten nach Asien verlagere.
„Die asiatischen Volkswirtschaften profitieren von ihrer großen digitalen Bevölkerung, ihren vielfältigen Anwendungsökosystemen und kohärenten politischen Rahmenbedingungen und entwickeln sich schnell von KI-Anhängern zu Vorreitern.“
BFA wurde 2001 gegründet und ist eine internationale Nichtregierungs- und Non-Profit-Organisation, die sich dafür einsetzt, die regionale Wirtschaftsintegration zu fördern und asiatische Länder ihren Entwicklungszielen näher zu bringen.
Die diesjährige Konferenz, die vom 24. bis 27. März stattfindet, steht unter dem Motto „Gemeinsame Zukunft gestalten: Neue Situation, neue Chancen, neue Zusammenarbeit“.
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